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Heute woll'n wir Kekse backen

Also, wir wollten Kekse backen, ganz spontan und ohne dass ich dafür großartig etwas eingekauft hätte. Mehl hatte ich da, Salz hatte ich ...

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Weihnachtskarten rechtzeitig entwerfen

Wie jedes Jahr wird auch 2012 das Weihnachtsfest bald im gestreckten Galopp auf uns zurasen - so zumindest kommt es mir oft vor, wenn man dann eben kurz vor dem Fest doch noch nicht alle Sachen so erledigt hat, wie man sich das vorgestellt hat.
Ein wichtiger und durchaus absehbarer Punkt sind für mich zum Beispiel die Weihnachtskarten. Ich weiß ziemlich genau, wer eine bekommen soll und wer nicht und habe in etwa auch im Griff, eine kleine Reserve auszurechnen für die Leute, die mir ganz spontan noch im Dezember einfallen und denen ich auch eine Karte schicken möchte.

Ich gehöre übrigens zu dieser erzkonservativen Fraktion, die Weihnachtskarten noch aus echtem kartoniertem Papier und in einem richtigen Umschlag versendet. Finde ich einfach schöner, weil die kann man aufstellen, aufhängen, rumzeigen und anschließen in einer Blechkiste verwahren bis man irgendwann mal in sentimentaler Laune die ganzen Grußkarten wieder durchgeht und sich an all die lieben und netten Leute erinnert, die einem ihre Wünsche zukommen ließen. Mit Weihnachtskarten per E-Mail hat man übrigens nicht diese Langzeitwirkung.

Jetzt habe ich schon das eine oder andere Mal mit meiner Tochter eine fröhliche Bastelstunde eingelegt, aber so langsam ist sie nicht mehr so begeistert davon, 15 Karten zu basteln. Das artet ja fast schon in Arbeit aus. Einfacher ist es, Karten drucken zu lassen. Die kann man ja auch selbst gestalten und wer es unbedingt mit dem unverwechselbaren Handmade Touch haben möchte, kann ja später auf die gedruckten Karten noch ein Band oder Schleifchen aufkleben, Glitzersteinchen, Glimmer oder was auch immer - huch, das reimt sich sogar!

Screenshot von meinem ersten Versuch bei poobies.de

Gestern abend habe ich beim rumstöbern im Internet einen Anbieter gefunden, der Weihnachtskarten zum Selbstgestalten im Programm hat: Poobies.de - derzeit sogar mit einem Angebot von 10 % Rabatt wegen 10-jährigem Firmenjubiläum. Da ich ja so verspielt bin, habe ich gleich mal angefangen rumzuprobieren, wie ich denn dieses Jahr die Karten gestalten könnte.

Da gibt es eine Wahnsinnsauswahl an Vorlagen, Motiven, Rahmen, grafischen Elementen und es ist absolut einfach, eine tolle Weihnachtskarte zu entwerfen. Ich überlege gerade, ob ich nicht 3-4 verschiedene Entwürfe machen soll. Zum einen meine traditionellen Weihnachtsfarben in rot, grün und weiß, zum anderen könnte man auch alles ganz zart in weiß und pastell gestalten passend zur Schneekönigin. Und was mir auch gefällt, sind die superbunten kitschigen Motive mit Rehkitzen, Blumen und Engelchen oder aber die Retro-Schiene mit plakativen Farben und schwarzen Motiven drauf.

Das begeistert mich total, weil man wirklich so viel Auswahl hat und mit wenig Aufwand schon richtig tolle Sachen gestalten kann! Jetzt habe ich noch die Zeit und die Ruhe etwas Schönes zu entwerfen, in sechs Wochen sieht das schon wieder ganz anders aus.

  

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Montag, 8. Oktober 2012

Geschenkidee: Fotobuch der anderen Art

Endlich hat auch der Discounter meines Vertrauens weihnachtliche Naschereien im Programm - für mich wieder ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Zeit bis Weihnachten bald im Fluge vorbei ist. Für Projekte, die etwas mehr Arbeit erfordern, als in den Laden zu gehen, kaufen und zu verpacken, sollte man sich so langsam mal hinsetzen und überlegen.

Meine Tochter und ich hatten bereits in den Sommerferien beschlossen, dass es dieses Jahr wohl nicht die obligatorischen Kalender für die engsten Familienmitglieder geben soll, sondern - Oma, Opa, Tante, Onkel, bitte mal wegschauen! - wir dachten an ein Fotobuch.

Bilder in diesem Stil sollen im Fotobuch verwendet werden


Aber nicht irgendein Fotobuch mit gesammelten Fotos vom vergangenen Jahr, sondern eines mit Story. Und da mein Kind derzeit auf alles steht, was in irgendeiner Weise mit Vampiren, wiederauferstandenen Seeräubern und ähnlich putzigen Gestalten zu tun hat, war ziemlich schnell klar, wovon die Story handeln sollte: nämlich irgendwas mit Gruselfaktor.

Die Aufgabenteilung war auch schnell klar, Mutter macht die Fotos und organisiert dann das Fotobuch, Tochter mimt das Model und liefert die Story. So haben wir bereits im Sommer angefangen, ein paar düstere Fotos zu knipsen, die mit leichter Nachbearbeitung noch gruseliger wurden. Noch haben wir nicht alle Bilder zusammen, schließlich brauchen wir noch ein wenig neblig-graue Novemberstimmung mit einsam hängenden Blättern im Winde, damit wir einen echten Thriller zu Weihnachten verschenken können.

Aber ich habe mich schon mal umgehört bzw. umgeschaut, wo man das Fotobuch am besten in Auftrag geben könnte. Zum einen soll ja das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, zum anderen wünschen wir uns auch eine gute Qualität, schließlich wird das Werk ja verschenkt und über Jahre hinweg immer wieder mal angeschaut. Und es soll natürlich mal ein Erbstück für meine Enkel werden, damit sie sehen, was ihre Mutter im jugendlichen Leichtsinn alles für Ideen hatte...

Es gibt ja einige Anbieter für Fotobücher, angefangen bei Discountern wie Lidl oder Aldi, weit verbreitet ist auch CEWE oder fotoparadies vom dm Drogeriemarkt. Bei meiner Recherche blieb ich beim Pixum Testbericht hängen. Hier scheint wirklich alles zu stimmen, Qualität, Schnelligkeit und leicht zu bedienende Software. Ich habe nämlich keine Lust mich vorher noch durch die Tücken irgendwelcher Layout-Software zu kämpfen.

Außerdem lässt sich das Projekt speichern, um später nochmal Nachbestellungen aufgeben zu können - für mich ein sehr wichtiger Punkt, weil ich oft erst nach Absenden der Bestellung daran denke, dass so ein Fotogeschenk auch noch etwas für diesen oder jenen Verwandten ist. Zumindest ging es mir immer so mit den Kalendern und war dann enttäuscht, wenn ich sie nicht nachbestellen konnte.

Diese Leinwand habe ich bereits bei Pixum drucken lassen


Da fällt mir ein, mit Pixum habe ich selbst auch schon gute Erfahrungen gemacht, allerdings war es da kein Fotobuch, sondern eine Fotoleinwand, die ich habe machen lassen. Ich hoffe, dass wir spätestens bis zu den Herbstferien alle notwendigen Bilder zusammen haben, damit wir das Projekt "Fotobuch" dann in die Tat umsetzen können!

Habt ihr schon mal ein Fotobuch gemacht? Wie dick wurde euer Bildband? Und was sind eure Erfahrungen, worauf man achten sollte?

   
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Dienstag, 25. September 2012

Wunschzettel erleichtern das Schenken

Heute in drei Monaten ist der ganze Zauber ja fast schon wieder vorbei. Heiligabend mit Bescherung ist dann bereits vorüber und was nach den Feiertagen kommt, ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt: die große Umtauschaktion.

Das aber muss nicht sein. Um für den zu Beschenkenden etwas auszuwählen, was auch wirklich sein Herz erreicht - und vielleicht sogar erweicht - braucht man eigentlich nur ein wenig aufmerksamer das Jahr über zuzuhören. Irgendwelche Wünsche werden doch immer geäußert, meist eher unbewusst und ohne die Absicht, jemandem einen Wink mit dem Zaunpfahl zu geben. Wer sich hier klammheimlich eine Liste anlegt, auf der dann die übers Jahr geäußerten Begehrlichkeiten der einzelnen Familienmitglieder verzeichnet sind, der kann dann mit den schönsten Überraschungen zu Weihnachten aufwarten!



Vermutlich wird der Vater, Opa oder Ehemann kaum äußern, dass er gerne mal wieder so eine richtig schöne Krawatte oder ein Paar neue Socken hätte, was nach wie vor die Klassiker unter dem Weihnachtsbaum für die Herren der Schöpfung sind. Aber meistens sind es entweder Verlegenheitslösungen oder aber Geschenke mit erzieherischem Wert, damit der ehemals Angebetete und mittlerweile Angetraute nicht immer Socken und Krawatten mit Mickymäusen oder ähnlich lustigen Motiven trägt.

Wer also hier aufmerksam zuhört, der kann sicherlich einen Volltreffer unter der Tanne landen. Das gilt natürlich im umgekehrten Fall auch für die Männer, die als klassische Last-minute-Lösung meist einen Kanister voll Parfum schenken oder in den höheren Preislagen dann den x-ten Brillantring. Auch das kann mit der Zeit langweilig werden und auch hier gilt: einfach mal aufmerksam zuhören!

Am einfachsten ist es immer noch Kinder zu beschenken. Wenn sie noch ganz klein sind, dann freuen sie sich eigentlich über alles, was bunt ist, quietscht, Krach macht und sich wunderbar zum Spielen eignet. Wenn sie schon größer sind, vielleicht so ab dem Schulalter, dann werden die Wünsche immer genauer definiert und meistens dann auch praktischerweise auf dem Wunschzettel festgehalten.

Hier brauchen die Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel nur eines machen: sich zuerst einigen, wer welches Geschenk übernimmt und anschließend genau das gewünschte Spielzeug entweder in hoffnungslos überfüllten Läden oder - so werde ich es machen - bequem online bestellen. Einfacher geht es nicht, oder!?

Übrigens, meine Tochter hat schon vor zwei oder drei Wochen ihren ersten Wunschzettel geschrieben, als sie in einem Spielzeugladen den ersten Weihnachtskatalog ergattert hat, der auf der letzten Seite genügend Platz bot, die zehn dringlichsten Wünsche niederzuschreiben!

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Montag, 24. September 2012

Heute in drei Monaten...

...ist Heiligabend. Ab jetzt geht es doch recht zügig voran, bis wir uns alle wieder im Vorweihnachtstrubel befinden - oder zumindest die meisten hier in der westlichen Welt. Für mich ist dieser Trubel meistens schön und hat etwas zauberhaftes, wenn ich nicht gerade in überfüllten Läden shoppen muss um die Sonderwünsche meiner Tochter zu erfüllen.

Insgesamt kann ich dieser Zeit aber viel Positives abgewinnen, weil auf einmal alle wieder näher zusammenrücken, und sei es nur um etwas körperliche Wärme zu ergattern, weil man dann wieder lange Spaziergänge bei kalter Witterung machen kann um sich anschließend mental bei Kerzenlicht und physisch mit heißer Schokolade wieder aufwärmen kann. Und natürlich gefällt mir auch der kulinarische Aspekt, da man eben jetzt wieder hemmungslos schlemmen kann.


Heute fiel mir auf, dass die Einzelhändler und Floristen so langsam Position beziehen und so ganz allmählich schon die Rehkitze und Fliegenpilze der Herbstdeko durch die ersten Glitzerelemente ergänzt werden. Es geht also jetzt fließend von der Wald- und Wiesen-Dekoration zur Festdeko über.

Kommenden Donnerstag bin ich bei der Saison-Eröffnung des Filialisten DEPOT eingeladen, wo unter dem Motto DEPOT on Ice die diesjährige Weihnachtsdeko mit ihren verschieden Themen vorgestellt wird. Ich bin schon ganz neugierig und hoffe, dass ich dort viele schöne Fotos machen kann, um den LeserInnen der Weihnachtsbloggerei die diesjährigen Deko-Trends vorstellen zu können.

Für mich ein Zeichen, dass es jetzt Ernst wird und nacheinander in den Läden und Kaufhäusern die Weihnachtsmärkte eröffnet werden. Da bin ich jetzt schon gespannt, was es schönes bei Strauss Innovation, Breuninger, Butlers und Merz & Benzing geben wird, um mal die Läden zu nennen, die für mich neben DEPOT die schönste Home-Deko verkaufen.

Wie sieht es bei Euch aus? Macht ihr euch auch schon Gedanken oder ist das Thema Advent und Weihnachten noch ganz weit weg?

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Sonntag, 23. September 2012

Adventskalender 2012 - schon jetzt Ideen sammeln

Die Adventszeit ist jedes Jahr wieder eine gemütliche und besinnliche Zeit. Jedes Jahr aufs Neue zieren Adventskalender die Wohnungen. Seit ungefähr 1900 ist diese Art von Weihnachtskalender überhaupt bekannt. Religiöse Familien hängten nach und nach 24 Bilder an die Wand. Die heute bekannte Form geht auf einen evangelischen Pfarrer zurück. Er versteckte hinter 24 Türchen Gestalten aus Geschichten der Bibel.



Heute kommt nach dem Öffnen der Tür meistens ein Stück Schokolade zum Vorschein. Für den Adventskalender 2012 jedoch gibt es heute neue Ideen und neue Formen.

Die nicht alltäglichen Adventskalender

Mit weihnachtlichen Kalendern kann man prima seine Wohnung schmücken und sie eignen sich bestens als Geschenk. Wie wäre es dann, mal nach etwas originellen Ausschau zu halten? Beliebte Kalender für Kinder zum Beispiel sind die Adventskalender 2012 für kleine Bauarbeiter. Von der renommierten Marke für Kult-Bauklötzchen gibt es tolle Kalender, die mit Elementen gefüllt sind, für den täglichen Bauspaß. Ähnlich sind die Weihnachtskalender einer Marke die Spielfiguren herstellt. Jeden Tag findet der kleine Schatzsucher neue Figuren, die zu den vielleicht schon vorhandenen passen.

Wer einen ausgefallenen Adventskalender für 2012 sucht, sollte sich einmal den Adventskalender Tower ansehen. 24 verschieden große und nummerierte Einzelboxen werden zu einem 1,36 Meter hohem Turm aufgestapelt und von oben nach unten "abgearbeitet". Jeder Tag bringt ein etwas größeres Geschenk.

Bei Freunden von Kriminalgeschichten sorgt der nächste Kalender für den richtigen Nervenkitzel. Mörderische Spannung in 24 Teilen. Für diesen Kalender braucht man gute Nerven. Oder wie wäre es mit einer Adventskalender "Leiter"? 24 Stoffsäckchen sind an ihr dekorativ aufgehängt. Ein Geschenk zum anderen kann man an ihr erklimmen. Ebenfalls ein Hingucker für die Wohnung.

Eigene Ideen umsetzen für den Adventskalender

Der selbst gebastelte Adventskalender 2012 hat natürlich seinen ganz besonderen Charme. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Ideen, die man leicht umsetzen kann. Eine davon ist ihr eigenes Foto als Kalender zu gestalten. Im Internet sind Anbieter zu finden, die ganz genau erklären, wie das geht. Meistens muss man nur ein Foto hochladen und der Rest ist selbsterklärend. Als Geschenk eignet sich so ein Foto Adventskalender auch bestens.

Für Fußballfans kann man einen Kalender ganz individueller Art gestalten. Man braucht dazu nur Geschenkpapier in den Farben des favorisierten Fußballvereins.Von diesem faltet man viele Teile in der Form von Tortenstücken. Anschließend werden die Fächer zu einer Torte zusammengelegt und mit Nummern versehen. So einen Adventskalender für 2012 sieht man sicher nicht oft.
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Dienstag, 18. September 2012

Schöner kochen in der kühlen Jahreszeit


Wie sich ja mittlerweile herumgesprochen haben dürfte, bin ich ein absoluter Fan der kühleren Jahreszeiten und natürlich als Weihnachtsbloggerin auch ein Fan der Advents- und Weihnachtszeit. Nicht zuletzt deswegen, weil man da wieder so leckere Sachen essen kann. Damit meine ich nicht nur Kekse, Desserts und Süßigkeiten, sondern auch Vorspeisen, winterliche Salate und Hauptgerichte.

Nichts gegen den Sommer, auch der hat seine kulinarischen Vorteile. Aber wenn es mal so richtig heiß wird, dann will man ja außer ein paar Stücken von der Wassermelone oder Salatgurke eigentlich nichts mehr zu sich nehmen. Ganz anders im Winter und eben ganz speziell in der Adventszeit. Da wir in dieser Jahreszeit sowieso nicht nach draußen in den Garten oder ins Freibad müssen, können wir in aller Ruhe zuhause die ausgefeiltesten und tollsten Rezepte nachkochen ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, dass dadurch wahlweise der Kreislauf oder die Bikinifigur ruiniert werden.

Ich schaue ja jetzt schon mit Vorliebe nach Anregungen, was ich gerne in der Vorweihnachtszeit alles kochen und backen möchte. Wenn nur zweimal die Hälfte davon dann realisiert wird, dann bin ich schon zufrieden! Es gibt einfach so viele leckere Rezepte, die nur darauf warten, endlich ausprobiert zu werden.



Zum einen habe ich natürlich bestimmt drei laufende Meter Kochbücher, die ich an kalten Winterabenden wälzen und durchsuchen kann. Zum anderen gibt es glücklicherweise das Internet und damit auch jede Menge Rezeptsammlungen, aus denen man sich dann hoffentlich das passende aussuchen kann. Genau hier sollte man allerdings achtgeben, dass man sich möglichst nur auf bewährte Rezepte verlässt und nicht aufgrund schlecht beschriebener Zubereitungsanleitungen den teuren Gänsebraten leider in den Abfall geben muss.

Aus diesem Grund verlasse ich mich mittlerweile lieber auf Rezeptsammlungen von Profis, da man hier sicher gehen kann, dass die Zubereitung auch wirklich gelingt. Bei meinen Recherchen neulich habe ich die Seite www.gekonntgekocht.de entdeckt, auf der meiner Meinung nach sehr übersichtlich verschiedene Arten von Rezepten passend zu saisonalen und gesellschaftlichen Anlässen geordnet sind.

In einer Sammlung von über 2.500 Rezepten findet sich auch für jeden Kochtyp etwas, gleichgültig ob Anfänger, Profi oder Gourmet. Alleine beim durchlesen muss ich schon schlucken, weil sich die Gerichte wirklich lecker anhören. Und was ich natürlich ganz besonders gut finde, ist, dass es auch schon eine Rubrik für Advent Rezepte gibt.

Ich werde hier sicherlich das eine oder andere nachkochen, vielleicht jetzt schon im Herbst mal ein Osso Bucco und vorher eine glasierte Barbarie Entenbrust. Und wenn's schmeckt, dann gibt es das gleich nochmal, wenn ich dann in der Adventszeit zum gemütlichen Essen einlade! Ich habe mir mittlerweile nämlich angewöhnt, aufwändige Rezepte vorher auszuprobieren, bevor ich Gäste einlade. Dann bin ich sicher, dass es auch gelingt!

   
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Mittwoch, 12. September 2012

Apfel, Nuss und Mandelkern

Es ist zwar noch nicht ganz so weit, dass übermorgen der Nikolaus vor der Tür steht, aber die Saison für die neue Ernte von Äpfeln, Nüssen und Mandeln hat bereits begonnen. So langsam füllen sich die Märkte wieder mit dem Angebot duftender heimischer Äpfel und französischen oder bald auch deutschen Walnüssen. Die Mandeln hingegen sind weitgehend importiert aus Mittelmeerländern und Kalifornien.

Für mich ist das ein eindeutiges Indiz, dass die gemütliche Jahreszeit begonnen hat. Man darf sich wieder einkuscheln, die Tage werden schon spürbar kürzer und seit heute bemerkt man hier auch einen eindeutigen Temperaturrückgang. Also darf man so langsam auch die Wohnung entsprechend stylen.



Schöne Holzschalen mit Nüssen, Drahtkörbe mit duftenden Äpfeln, vielleicht ein paar Zierkürbisse und ein paar schöne Windlichter zaubern sofort herbstliche Atmosphäre. Und was sich als schöner Farbtupfer schon jetzt gut macht, ist ein hölzerner Nussknacker, den man zum Beispiel auf dem Fensterbrett dekorativ mit ein paar Nüssen in Szene setzen kann. Oder auf einer Anrichte in der Küche oder im Esszimmer.



Auch wenn die meisten hölzernen Nussknacker erst um die Adventszeit angeboten werden, so kann man sie durchaus entweder als Ganzjahresdekoration stehen lassen oder aber wirklich ab September erst in die Herbstdeko und später in die Advents- bzw. Weihnachtsdekoration einbauen.

Die echten, handgearbeiteten Nussknacker aus dem Erzgebirge haben nicht nur eine ganz besondere Ausstrahlung, sondern es gibt mittlerweile außer den klassischen bekannten Formen wie Bergmann, König oder Gendarm auch witzige zeitgenössische Darstellungen. So kann man heute entweder Nussknacker bestimmter Berufsgruppen finden - wie wäre es zum Beispiel mit einem Zahnarzt? - oder einfach einen als bayerischen Oktoberfestbesucher oder als König Ludwig II., den geheimnisumwitterten König der Bayern.

Ich bin da neulich drauf gestoßen, als ich dachte ich muss so langsam mal wieder recherchieren, was es alles schönes für die Weihnachtsbloggerei zu berichten gibt. Und bei der Gelegenheit landete ich auf der Seite Erzgebirge-Palast.de, wo ich jede Menge originelle und traditionelle Nussknacker in sämtlichen Größen und Preislagen entdeckt habe. So eine riesige Auswahl haben wir hier nicht einmal auf dem Weihnachtsmarkt bei den diversen Erzgebirgs-Ständen. Sagenhaft!

Diese Holzgesellen werden ja bis heute noch in Handarbeit hergestellt. Zuerst gedrechselt, dann zusammen montiert und von Hand bemalt. Deswegen ist wirklich jede Figur ein Unikat und keine sieht aus wie die andere. Früher kannte ich die Nussknacker nur von unserer erzgebirg'schen Verwandtschaft, wo sie natürlich spätestens ab Ende Oktober, Anfang November so langsam als Deko auftauchten. Im Advent kamen dann noch die Räuchermännchen und andere Figuren dazu und die halbe Baumdeko war auch aus dem Erzgebirge. Kaufen konnte man die Sachen hier so gut wie nicht. Mittlerweile aber sind die Figuren auch hier sehr geschätzt und werden meiner Meinung nach auf den Weihnachtsmärkten zu absoluten Spezialpreisen verkauft, die gleich den Aufschlag für die weihnachtliche Atmosphäre beinhalten.

Wer damit liebäugelt, sich so einen grimmig-bissigen Gesellen ins Haus zu holen, der ist sicherlich gut beraten, sich jetzt schon außerhalb des Weihnachtsrummels nach einem schönen Exemplar umzuschauen. Da fällt mir ein, ich sollte mal in den Keller gehen und unseren Nussknacker nach oben holen!

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Mittwoch, 15. August 2012

Je kürzer der Tag, desto heller die Lichter

Es ist zwar erst Mitte August, aber man spürt schon ganz deutlich, dass die Tage schon wieder kürzer werden. Und demzufolge wird es auch nicht mehr lange dauern bis die ersten Nikoläuse und Lebkuchen in den Supermärkten auftauchen. Oder hat vielleicht gar jemand schon welche entdeckt? Der darf dies gerne unten über das Kommentarfeld kund tun.

Mir gefällt das ja, wenn man schon so langsam den Herbst erahnen kann und genau weiß, dann ist es auch nicht mehr weit bis zur Adventszeit. Und das faszinierende im Advent ist für mich nicht nur der Adventskalender, sondern vor allem auch die vielen Lichter überall, mit denen der Mensch versucht, die Dunkelheit zu vertreiben.

Je näher die Zeit dann Richtung Weihnachten rückt und je dunkler und kürzer die Tage werden, desto mehr versuchen wir alles festlich zu erleuchten. Als ob es die bösen Geister fern hielte, die man in den dunklen und kalten Dezembernächten um die Häuser ziehen wähnt.



Von einem Adventssonntag zum nächsten wird es dann stets ein wenig heller, weil eben immer eine weitere Kerze entzündet wird, bis dann am Heiligen Abend in einem wahrlichen Lichterrausch der ganze Baum brennt - hoffentlich aber nur die Kerzen daran und nicht der Baum selbst.

Aber auch wenn man mal die ganze Weihnachtsstimmung weglässt - und das mitten im August! - dann fällt nicht schwer zu erkennen, dass man in der dunklen Jahreszeit eben viel öfters die Lampen anschaltet, um genügend Licht für die täglichen Routinen zu haben. Beim Frühstücken ist es meistens noch nicht hell, beim Abendessen schon wieder dunkel und zum Nachmittagskaffee braucht man oft auch schon künstliche Beleuchtung. Einzig das Mittagessen ist im Dezember meistens noch im natürlichen Tageslicht zu genießen.



Oft braucht man aber auch schon tagsüber zumindest Licht beim Lesen, wenn man nicht irgendwann völlig überanstrengte und müde Augen haben möchte. Übrigens mit fortschreitendem Alter steigt auch der Leselichtbedarf, wie ich schon an mir und meiner Umgebung feststellen durfte. Bevor also meine Leselampe dunkel bleibt, werde ich schonmal Ersatzbirnen besorgen, vielleicht Halogenlampen von Leuchtenzentrale, einem großen Online-Shop rund um Lampen, Leuchten und Leuchtmittel.

Wenn also den ganzen Tag bis auf wenige Stunden die Lampen an sind, dann steigert das den Energieverbrauch enorm und damit natürlich auch die Stromkosten. Dabei kann man richtig Strom sparen mit der richtigen Energiesparlampe, von denen es ja mittlerweile auch eine vielfältige Auswahl von Formen und auch von Lichtqualitäten gibt.

Jetzt freue ich mich schon richtig auf die dunkle Jahreszeit und die Festbeleuchtung in den heimischen Hallen!

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