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Empfohlener Beitrag

Heute woll'n wir Kekse backen

Also, wir wollten Kekse backen, ganz spontan und ohne dass ich dafür großartig etwas eingekauft hätte. Mehl hatte ich da, Salz hatte ich ...

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Heute ist Barbaratag

Der 4. Dezember ist der heilige Barbara gewidmet. Am 4. Dezember werden Zweige vorzugsweise von einem Obstbaum geschnitten, an denen schon die Knospen sichtbar sind. Diese Zweige stellt man in eine Vase und diese wiederum steht in der angenehm temperierten Wohnung.

Und was passiert dann? Genau, die Zweige denken es wird Frühling und öffnen so langsam ihre Knospen. Und wenn man Glück hat und alles nach Plan läuft, dann hat man blühende Frühlingszweige am Heiligen Abend. Das soll nach alter Überlieferung Glück für das kommende Jahr bringen.

Was steckt hinter diesem Brauch? Die heilige Barbara war im 3. Jahrhundert die Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns in der heutigen Türkei. Aufgrund ihrer umwerfenden Schönheit und ihrer Klugheit ließ sie ihr eigener Vater in einen Turm sperren, so lange er auf Geschäftsreisen war. Und weil da oben im Turm nicht viel los war, konnte sich die heilige Barbara voll und ganz auf die Lehren des Christentums konzentrieren. Das wiederum gefiel ihrem Vater nicht, er wollte sie vom Christentum abbringen, aber sie blieb standhaft.

Der Vater lieferte seine eigene Tochter dem römischen Bürgermeister aus - damals noch Stadthalter genannt. Das hatte zur Folge, dass Barbara vor Gericht gestellt und verurteilt wurde. Man weiß ja, dass sie damals mit ihren Urteilen nicht zimperlich waren. Also kam sie in einen dunklen Kerker, konnte aber einen Kirschzweig unter ihrem Gewand noch mit rein schmuggeln. Diesen versorgte sie mit dem bißchen Trinkwasser, das sie zur Verfügung hatte, so dass der Zweig anfing zu blühen - und das in der wirklich dunkelsten Zeit.

Da Barbara selbst unter Folter nicht vom christlichen Glauben abkam, wurde sie irgendwann von ihrem eigenen Vater enthauptet, der wiederum seine gerechte Strafe in Form eines Blitzschlages erhielt.

So, jetzt muss ich erstmal zum Markt gehen und mir ein paar frisch geschnittene Kirschzweige holen. Leider steht in meiner unmittelbaren Umgebung kein einziger Kirschbaum. Man könnte zwar auch Zweige von anderen Obstbäumen nehmen oder Forsythienzweige, aber ich bleibe lieber nah am Original. Share

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Dringend gesucht!

Überall hört man es und liest man es: die winterliche Spezialität ist der Bratapfel. Jetzt habe ich leider diesbezüglich wirklich Defizite aus meiner Kindheit aufzweisen. Bei uns daheim gab es nie Bratäpfel, keine Ahnung warum. Oder ich kann mich einfach nicht mehr erinnern, weil es die vielleicht nur gab bevor ich drei Jahre alt wurde.

Jetzt möchte ich meiner Tochter endlich mal DEN Bratapfel vorstellen. Nämlich den absolut lecker riechenden und weihnachtliche Atmosphäre verbreitenden Super-Bratapfel.

Nur: mir fehlt ein Rezept dafür. Die Rezepte, die ich seither gelesen habe, schienen mir nicht wirklich ideal zu sein. Deswegen mein Aufruf an die Leute da draußen:

Wer schreibt mir sein allerbestes Bratapfelrezept?

Das wäre ein wirklich schönes Wichtelgeschenk in der Adventszeit! Weihnachtlicher Bratapfel mit Zimtduft und vielleicht ein leckeres Topping... Likör für die Großen und Vanillesauce für die Kleinen... Ich freue mich jedenfalls auf ein paar Rezepte, die gerne als Kommentar eingefügt werden dürfen, damit sich außer mir noch mehr Leute dran erfreuen können. Share

Amaryllis oder Weihnachtsstern?

Zweimal war ich um die Weihnachtszeit in den USA. Was mir da ganz besonders gefallen hatte, war die heimische Dekoration mit Weihnachtssternen. Nicht nur einer wurde da auf irgendein Fensterbrett gestellt, nein, man hat zig Pflanzen in hübschen Übertöpfen seitlich vom Kamin, auf einem Sideboard, als Fensterschmuck oder auf Schränken dekoriert. Das sieht einfach überwältigend gut aus und gibt - wenn man den klassischen Weihnachtsstern mit den roten Scheinblüten verwendet - gleich eine sehr schöne weihnachtliche Atmosphäre. Rot und Grün eben, die klassischen Weihnachtsfarben.

Seither habe ich also für zuhause auch Weihnachtssterne aufgestellt. Dieses Jahr bin ich auf Amaryllis umgestiegen, einfach weil ich es faszinierend zu beobachten finde, wie aus so einem grünen Stengel dann nach einer Weile 3-4 riesige, sattrote Blüten wachsen. Auch meine Tochter findet es spannend zu beobachten, wie die Knospen aufgehen. Sie sitzt jetzt mehr oder weniger den ganzen Tag vor den Blumentöpfen und schaut den Amarillen (ist das vielleicht die Mehrzahl von Amaryllis?) beim wachsen zu. Nein, ganz so extrem ist es nicht, aber sie schaut regelmäßig, ob schon wieder eine neue Blüte erschienen ist. Share

Dienstag, 2. Dezember 2008

Nicht nur zur Weihnachtszeit

Ein besonders schöner Laden in der Stuttgarter Innenstadt ist der von Doris Eppler, nämlich der "Weihnachtsladen & Besonderes". Hier findet man natürlich jetzt vor Weihnachten jede Menge Weihnachtsschmuck, Geschenkideen, große und kleine Sachen. Ich komme manchmal aus dem Staunen nicht mehr raus, was es alles für hübsche, liebevoll und zum Teil in Handarbeit gefertigte Dekorationen für die Wohnung gibt.

Frau Eppler bezieht ihre Ware u. a. aus Manufakturen in Deutschland, Großbritannien, USA und Kanada. Vom Miniatur-Karussell über Leuchter aus Bauernsilber bis hin zu Künstlerfiguren findet man lauter schöne, wertvolle Sachen, weit entfernt vom Massengeschäft.

Für Leute, die das Individuelle und Besondere lieben, ist dieser Laden ein absoluter Geheimtipp. Die Adresse und die Öffnungszeiten findet man auf der Homepage von "Weihnachtsladen & Besonderes".

Wer also sowieso nach Stuttgart reisen wollte, um den hiesigen Weihnachtsmarkt zu bewundern, sollte auf jeden Fall auch einen Abstecher in den "Weihnachtsladen & Besonderes" machen. Hier findet man übrigens auch außerhalb der Weihnachtszeit schöne Dinge. Share

Alljährliche Krippe

Was mir wirklich gut gefällt, sind Weihnachtskrippen. Schon als Kind stand ich stundenlang - zumindest erscheint mir das im nachhinein so - vor Weihnachtskrippen und habe diese aufgebaute Szenerie förmlich eingesogen. Auch heute noch, wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt Anbieter sehe, die z. B. Krippenzubehör wie Lagerfeuer, Brunnen und ähnliches ausgestellt haben, dann stehe ich da und staune. Nicht wegen der Anbieter sondern wegen diesen hübschen, kleinen Lagerfeuerchen, die so täuschend echt aussehen.

Weihnachten ohne Krippe - da fehlt eigentlich etwas. Deswegen habe ich mich jetzt auch entschlossen, mal so ganz langsam mit einer Sammlung anzufangen. Vielleicht erstmal nur die heilige Familie als Grundausstattung, und dann jedes Jahr ein paar Figuren dazu kaufen. Wenn man sich eine hochwertige Krippe aussucht, dann ist das ja auch ein echtes Erbstück - für meine Tochter in diesem Fall.

Ich kann mich nur noch nicht entscheiden, was mir am besten gefällt. Der Stil einer Leonardo-Krippe oder eine Bauernkrippe oder vielleicht im Waldorfstil von Ostheimer? Vielleicht lasse ich am besten meine Tochter entscheiden, was ihr am besten gefällt. Einen Internetanbieter habe ich dafür bereits gefunden:

Religioese-Geschenke.de bietet eine große Auswahl an Krippenfiguren aus Holz, Kunststoff und Bronze. Gerade in der Vorweihnachtszeit vervollständigen viele unserer Kunden ihre Krippe um
eine weitere Figur aus unserem umfangreichen Sortiment. Die Krippe kann so über Jahre erweitert werden.


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Geschenktipp für die Altersgruppe 9 Monate - 114 Jahre

Heute auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt habe ich ganz gezielt nach einem ganz bestimmten "Spielzeug" geschaut. Aufgefallen ist mir dieses Produkt schon vor ca. 4 Jahren, nur damals dachte ich, es sei noch nichts für meine Tochter.

Gestern, als ich mir gemeinsam mit ihrem Vater Gedanken machte, was er ihr schenken könne, fiel mir wieder dieses Spielzeug ein, was ich vor ein paar Jahren zusammen mit ihm gesehen hatte. Wir erinnerten uns beide nur noch daran, dass es in Bauklötzchenfarben war, zum Konstruieren und ungefähr ein paar Tausend Möglichkeiten bot, außerdem war es sowohl für Kinder als auch für Erwachsene faszinierend.

Heute fand ich also den Stand an gleicher Stelle wie damals und hatte auch mein Töchterchen dabei, um gleich zu sehen, ob sie es genauso genial findet wie ich. Und tatsächlich: sie war begeistert, wollte es am liebsten gleich haben. Glücklicherweise kam noch meine Mutter vorbei (danke für die Erfindung des Mobiltelefons) und wir konnten einen fliegenden Handwechsel machen und ich konnte dann den fliegenden Scheinwechsel vornehmen und 2 Pakete von diesem Konstruktionsspielzeug kaufen.

Das ganze gibt es nur auf Märkten oder aber im Internet, von der gleichen Anbieterin wie ich es heute auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt gekauft habe. Es ist so genial, dass man damit auch Erwachsenen eine Freude machen kann. Ach, bevor ich es vergesse, diese Produkt heißt IDEAL-Blox, die creative Pyramide. Share

Montag, 1. Dezember 2008

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst Du geschneit?
Du lebst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm, setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern!
Malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh.

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal,
Dann bau'n wir den Schneemann
und werfen den Ball. Share

Ingwermuffins mit Holunderblütensirup

Heute gibt es mal wieder ein gutes Rezept für Muffins. Ich habe diese Muffins in kleinen Muffinsförmchen gebacken. Die Mini-Muffins lassen sich auch gut als Mitbringsel in Zellophantütchen oder schönen Schachteln verpackt verwenden. Man sollte sie allerdings zeitnah verschenken, da sie mit zunehmenden Alter nicht unbedingt frischer werden.

Hier also das Rezept für 24 Mini-Muffins oder 12 normal große Muffins

Zutaten

Papierförmchen in entsprechender Größe
50 g gehackte Mandeln
175 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
100 g weiche Butter
80 g Zucker
1 EL abgeriebene unbehandelte Orangenschale
1 EL Ingwerpulver
1 Ei
4 EL Holunderblütensirup

Für den Guss:
1 EL Ingwerpulver
3 EL Holunderblütensirup
1 EL Wasser
250 g Puderzucker
150 g kandierten Ingwer

Zubereitung

Den Backofen auf ca. 180° C vorheizen und die Muffinform mit Papierförmchen in passender Größe ausstatten.

Mehl mit Backpulver, Natron und 1 Prise Salz in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, Orangenschale und 1 EL Ingwerpulver untermischen, dann das Ei und 4 EL Holunderblütensirup unterjubeln.

Die Mehlmischung mit der Buttermasse vermengen und mit einem Holzlöffel oder Schneebesen nur so lange verrühren, bis alles durchfeuchtet ist. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Muffins später trocken.

Den Teig in die Mulden der Muffinform füllen, bitte nicht randvoll, sondern maximal dreiviertel voll. Im Backofen auf mittlerer Höhe je nach Größe 15 bis 25 Minuten goldbraun backen. Danach aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten ruhen lassen, bevor man die Muffins aus der Backform nimmt und abkühlen lässt.

Inzwischen den Puderzucker mit 3 EL Holunderblütensirup, 1 EL Ingwerpulver und 1 EL Wasser zu einem dickflüssigen Guss verrühren. Die Muffins mit Guss bestreichen und kleine Stückchen von kandiertem Ingwer oben drauf setzen.

Die Muffins schmecken sehr lecker und haben einen gewürzigen, exotischen Touch.

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