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Samstag, 22. November 2014

Vorweihnachtliche Geheimniskrämerei - Weihnachtsbloggerei 2014 #12

Wer Kinder hat und Weihnachten feiert, der kennt sicher, wie sich die Atmosphäre in der Vorweihnachtszeit auf einmal zuhause verändert. Die Kinder werden ganz erwartungsvoll und die Großen auf einmal so komisch. Als meine Tochter noch kleiner war, fand ich es immer sehr amüsant, wie wir diese Zeit voller Geheimnisse erlebten - ich als Geheimniskrämer und das Kind als staunendes Wesen voller Hoffnungen und Wünsche.



Und genau darum soll es in unserem heutigen Gastartikel gehen, den Anne Attersee vom Blog Einer schreit immer für die Weihnachtsbloggerei geschrieben hat.


Gastbeitrag für Die Weihnachtsbloggerei von Einer schreit immer

Foto: Anne Attersee

Pssst - ab jetzt ist alles streng geheim!

Oh du stressige! Es ist schon eine Zeit her, dass Weihnachten seine Faszination hatte. Verkommen zu einem mühsamen Pflichtprogramm, einem anstrengenden Familienmarathon mit Last-Minute-Geschenken. Zu essen gibt es bröselnde Kekse von Tante Helga: Die schmecken jedes Jahr gleich trocken. Jedes Jahr lobt man trotzdem die Backkunst - jedes Jahr stauben einem die Plätzchen aus den Ohren. Und am Heiligen Abend, wenn alle falsch singend vor dem Christbaum stehen, kommt von Opa immer wieder die gleiche Frage: "Schöner Baum - was hat der gekostet?" Man trinkt Rotwein. Und alles ist gut...



Doch heuer wird es anders. Wir haben nämlich Kinder. Die beiden haben mittlerweile das Alter, in dem sie auch etwas mitbekommen. Wir haben eine feste Vorstellung vom perfekten Fest. Und sind auf der Suche nach dem alten Weihnachtszauber. Dem kindlichen Glitzern in den Augen der Kleinen. Und den vielen Geheimnissen. Den Geschichten vom Christkind und vom Weihnachtsmann. Der Tuschelei um Geschenke. Den kleinen Geheimnissen des Alltags.

Doch das alles gestaltet sich gar nicht so einfach: Zuerst fällt uns da einmal eine frappante Textschwäche bei Weihnachtsliedern auf. Die erste Strophe der Klassiker geht einem da noch leicht über die Lippen, aber wer kennt schon die zweit Strophe von "O Tannenbaum"? 

Wie haben wir eigentlich damals die 1980er-Jahre überlebt? So ganz ohne bleibende Brandwunden von den Sternspritzern? Und den echten Kerzen am Baum? Und dann kommen da noch weitere Weihnachts-Erschwernisse dazu: Kleine Kinder und zerbrechliche Kugeln. Das ist schon mal eine schlechte Kombination. 

Noch weniger vertragen sich flitzende Kinder und brennende Kerzen. Verbindet man das ganze noch mit Schokolade, gibt es erst eine richtige Sauerei. Ich bekomme jetzt schon Schweißtropfen, wenn ich nur daran denke. Hilfe! Bin ich eine Helikopter-Mutter?

Es scheint, Weihnachten mit Kindern hat jetzt einfach ein anderes Stress-Level bekommen. Aber was soll's - wir lösen uns einfach von all den perfekten Vorstellungen, finden unsere eigenen Rituale. Und wir trinken Rotwein. Wie jedes Jahr...

So richtig lustig wird es dann, wenn die süßen Kleinen dann mitkriegen, dass die Weihnachtsgeschenke schon lange vor Weihnachten irgendwo versteckt sind. Da kommt man dann richtig in Stress mit verstecken, vertuschen und verheimlichen. Und zu guter Letzt vergisst man dann noch ein paar Geschenke, die so extrem gut versteckt waren, dass man sie gar nicht mehr rechtzeitig gefunden hat. Ich spreche da aus Erfahrung...

Morgen geht es weiter mit ... pssst, das verrate ich noch nicht. Da müsst ihr schon selbst hereinschauen!

   


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Sabine von der Weihnachtsbloggerei