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Montag, 3. Dezember 2012

Weihnachtliche Gefühle

... oder sind es vorweihnachtliche Gefühle? Keine Ahnung, aber so ganz langsam macht sich auch bei mir manchmal ein wenig Weihnachtsstimmung breit. Komisch, eigentlich sollte man ja von einer leidenschaftlichen Weihnachtsbloggerin erwarten, dass da schon im Hochsommer die Vorfreude auf Weihnachten einen wahren Freudentaumel auslöst.

Aber das ist natürlich nicht immer so und schon gleich gar nicht, wenn der Trubel so richtig losgeht, das Wetter aber doch wieder lauwarm wird. Seit ein paar Tagen hingegen passt das Wetter, es windet, meine Stimme ist im Eimer, ich habe dieses heimelige Vorweihnachtskratzen im Hals und alles wird gut.




Deswegen habe ich auch schon wieder ein Video zusammengeschnitten, bestehend aus ein paar Schnipseln von unserem gestrigen Spaziergang über die Peripherie des Weihnachtsmarktes. So richtig in die vollen kann man ja am Wochenende nicht gehen, weil dann die ganzen Reisebusse voller Hessen, Japaner, Italiener, Österreicher, Schweizer, Chinesen, Saarländer und Amerikaner die Innenstadt fluten.

Man verzeihe mir meine halbintelligenten Kommentare, aber ich hatte ein Kind neben mir, dem ich vorher extra gesagt habe, es soll einfach so tun, als sei ich nicht da und auch keine Kommentare abgeben, wenn ich mit meiner Kamera anfange zu quatschen. Und was macht das Kind? Es flüstert mir immer wieder irgendwas zu, fragt mich flüsternd, ob es mir nicht peinlich wäre mit Kamera vor dem Gesicht und redend über den Weihnachtsmarkt zu spazieren und stößt mich immer mal wieder am Arm an, um mir irgend etwas tolles zu zeigen. Super! Deswegen habe ich auch ein paarmal den Faden verloren und einfach den gleichen Satz zweimal hintereinander gesagt oder alles "super lecker" gefunden...

Mutig wie ich bin zeige ich euch das Video trotzdem und nehme euch mit auf einen kleinen Spaziergang über den Stuttgarter Weihnachtsmarkt und über das finnische Weihnachtsdorf auf dem
Karlsplatz.

 


Und heute waren wir dann zu einem kleinen familiären Jahresabschluss- oder Weihnachtsessen im Besen 66, ehemals ein Sauna-Club, heute die Niederlassung der Modedesignerin Sonja Marohn und eben auch des Lokals Besen 66. Ich war vor drei Jahren ungefähr das erste Mal drin, heute das zweite Mal. Die Atmosphäre ist ganz nett, schwülstig rustikal, vermutlich teilweise noch Originalambiente von damals, ergänzt mit Tischen und Stühlen vom Trödel und einem schönen offenen Kamin, der jetzt im Winter seiner natürlichen Bestimmung nachkommen darf.



Einzig das Essen war nicht so toll. Irgendwie schmeckts nicht so richtig, zumindest mir nicht. So ein leicht undefinierbarer Störgeschmack an den Maultaschen und auch an den gefüllten Pfannkuchen, die meine Tochter aß. Schade. Sonst könnte man es sicherlich dort bis spät in die Nacht aushalten. Der Blick im Sommer von der Terrasse über die Stadt müsste auch gigantisch sein.

Auf dem Heimweg blies uns dann ein eisiger Wind fast vom Gehweg, die Stimmung war leicht unheimlich als wir durch die notdürftig beleuchteten Straßen der Beinahe-Halbhöhe gen Heimat marschierten. Kein Mensch außer uns unterwegs, überall rostige schmiedeeiserne Staketenzäune und irgendwelche Bäume, Abdeckplanen oder ähnliches, die komische Schatten warfen oder seltsame Geräusche von sich gaben.

Noch sind keine Raunächte...


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Sabine von der Weihnachtsbloggerei