------------------------ -----------------------------

Empfohlener Beitrag

Kokosmakronen - Weihnachtsgebäck in letzter Minute

Und weiter geht es mit der spontan entstandenen Mini-Serie "Weihnachtsgebäck in letzter Minute" oder "Last Minute Cookies in ...

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Seifen verschenken - fertig gekauft oder selbst gemacht

Meistens kaufe ich auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt meinen Seifenvorrat für 1 Jahr ein. Seitdem ich wieder lieber feste als flüssige Seife verwende, genieße ich das Einkaufen von Seife richtig, weil man sich durch eine ganze Palette von Düften durchschnuppern kann.

Auf dem Weihnachtsmarkt habe ich ja meinen Lieblingsstand, von dem ich hier schon einmal berichtet habe. Wie mir mittlerweile von mehren Bekannten erzählt wurde, ist diese Seifenmanufaktur jetzt auch der Lieferant für die Lieblingsseifen meiner Bekannten. Dank meiner Empfehlung.

Manchmal reicht aber der Vorrat dann doch nicht für ein ganzes Jahr und ich hole mir in einem alteingesessenen Laden Nachschub. Der Laden ist der Seifen-Lenz in der Stuttgarter Altstadt, genau gegenüber vom Breuninger-Parkhaus in der Esslinger Straße. Hier gibt es Seifen aller Art, Kerzen für jeden Anlass, Räucherwerk und so altmodische Putzmittel wie Soda oder Bohnerwachs. Ein echtes Idyll verglichen mit den durchgenormten Drogeriemärkten.



Seifen eignen sich auch prima als Geschenk oder zum Befüllen des Adventskalenders. Es gibt so viele dekorative Formen und so viele Duftrichtungen, dass die Wahl zur Qual werden kann. Wer einen Adventskalender mit verschiedenen Seifen füllt, der kann ja das ganze Sortiment einmal rauf und einmal runter einkaufen. Als Weihnachtsgeschenk lässt sich Seife auch gut in Begleitung von mehreren Stücken verschenken, vielleicht ein paar Düfte, die gut zusammenpassen. Entweder eine winterliche Note mit Vanille, Zimt und Honig oder blumig mit Rosen, Lavendel und Maiglöckchen oder holzig-würzige Düfte. Garniert mit einem schönen Handtuch oder ein paar Badekugeln hat man hier gleich ein hochwertiges Geschenk.

Diejenigen, die am liebsten eine ganz individuelle Seife verschenken möchten, können auch versuchen, Seifen selbst herzustellen. Ich selbst habe es noch nie ausprobiert, stelle es mir aber ganz interessant vor, wenn man selbst mit verschiedenen Zutaten experimentieren kann. Was ich allerdings bis jetzt so heraus gelesen habe, ist, dass die Seifenherstellung nicht ganz ungefährlich ist, da man hier mit heißen Fetten und mit ätzender Lauge hantieren muss. Eine gute Schutzausrüstung inklusive Schutzbrille ist dafür also unerlässlich. Doch wenn man sich das Seifensieden zutraut, dann sollte man sich passende Rezepte oder Bücher mit Anleitungen besorgen und recht bald mit der Produktion anfangen. Die Seifenstücke brauchen nämlich nach der Herstellung noch ca. 4 Wochen um zu reifen.

Ich habe hier mal ein paar Bücher ausgesucht, die mir interessant und hilfreich erschienen, um in die Seifenproduktion einzusteigen.

Share

Kommentare:

  1. Hallo zusammen,
    habe da vor einiger Zeit, einen Artikel über Seifenherstellung geschrieben. Die abgebildete Seife habe ich tatsächlich selbst gegossen.

    Mich hat ebenfalls dieser Umgang mit der ätzenden, eventuell gefährlichen Chemie vom Seifensieden abgehalten.

    Gut, das ist nicht die Variante, die von echten Seifensiedern aktzeptiert wird, aber für meine kleinen Geschenke war es perfekt. Alle waren erfreut und nach Benutzung, von der Qualität der kleinen Mitbringsel überrascht.
    Vor allem ist der Aufwand nicht so groß.
    Einen Versuch ist es wert.

    Ich wünsche allen gutes Gelingen und ein schönes Restwochenende.
    van Egk

    P.S. Wenn ich jetzt wüsste, wie ich den Artikel verlinken kann, würde ich es tun. So einfach www.katzensolo.de und den Suchbegriff "Seife gießen" eingeben.

    AntwortenLöschen
  2. Hallo,

    ich denke auch, dass Glycerinseifen für zuhause und vor allem, wenn noch Kinder mitmischen, die einfachste Art von Seifen sind, die man selber machen kann.

    Für die anderen Rezepte muss man vielleicht schon ein bißchen eine Chemiker-Natur haben, um dann auch entsprechend vorsichtig mit den Zutaten umzugehen. Wenn man kleinere Kids im Haushalt hat, dann erscheint mir das zu riskant.

    LG Sabine

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für Deinen Beitrag - wir freuen uns, wenn Du bald wieder bei uns vorbei schaust!

Sabine von der Weihnachtsbloggerei