| Schade um die schönen Kugeln, aber andererseits auch ein Grund, um wieder neue zu kaufen |
Empfohlener Beitrag
Heute woll'n wir Kekse backen
Also, wir wollten Kekse backen, ganz spontan und ohne dass ich dafür großartig etwas eingekauft hätte. Mehl hatte ich da, Salz hatte ich ...
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Freitag, 5. August 2016
Weihnachtsdeko im August?
Jetzt werden sicherlich einige von euch aufstöhnen und sich fragen, was das denn soll, mitten im Hochsommer mit der Weihnachtsbloggerei anzufangen. Aber bei genauer Betrachtung ist das gar nicht mal so abwegig. Schließlich ist ja morgen in vier Monaten schon wieder Nikolaustag und damit wären wir dann schon mitten in der Adventszeit. Und wie die Erfahrung zeigt, beginnt spätestens ab Mitte November die Zeit zu rasen, vor allem, wenn man noch so viele Sachen bis Weihnachten erledigen möchte.
Montag, 11. November 2013
DIY Deko mit Fröbelsternen - German Stars
Vor geraumer Zeit, es muss Mitte Oktober gewesen sein, bot der Discounter meines Vertrauens schon die ersten vorweihnachtlichen Bastelsets an. Und weil es so günstig war und in meinen bevorzugten Weihnachtsfarben rot-grün-weiß zu haben war, griff ich unter anderem gleich beim Bastelset für 30 Fröbelsterne zu.
Montag, 24. September 2012
Heute in drei Monaten...
...ist Heiligabend. Ab jetzt geht es doch recht zügig voran, bis wir uns alle wieder im Vorweihnachtstrubel befinden - oder zumindest die meisten hier in der westlichen Welt. Für mich ist dieser Trubel meistens schön und hat etwas zauberhaftes, wenn ich nicht gerade in überfüllten Läden shoppen muss um die Sonderwünsche meiner Tochter zu erfüllen.
Insgesamt kann ich dieser Zeit aber viel Positives abgewinnen, weil auf einmal alle wieder näher zusammenrücken, und sei es nur um etwas körperliche Wärme zu ergattern, weil man dann wieder lange Spaziergänge bei kalter Witterung machen kann um sich anschließend mental bei Kerzenlicht und physisch mit heißer Schokolade wieder aufwärmen kann. Und natürlich gefällt mir auch der kulinarische Aspekt, da man eben jetzt wieder hemmungslos schlemmen kann.
Heute fiel mir auf, dass die Einzelhändler und Floristen so langsam Position beziehen und so ganz allmählich schon die Rehkitze und Fliegenpilze der Herbstdeko durch die ersten Glitzerelemente ergänzt werden. Es geht also jetzt fließend von der Wald- und Wiesen-Dekoration zur Festdeko über.
Kommenden Donnerstag bin ich bei der Saison-Eröffnung des Filialisten DEPOT eingeladen, wo unter dem Motto DEPOT on Ice die diesjährige Weihnachtsdeko mit ihren verschieden Themen vorgestellt wird. Ich bin schon ganz neugierig und hoffe, dass ich dort viele schöne Fotos machen kann, um den LeserInnen der Weihnachtsbloggerei die diesjährigen Deko-Trends vorstellen zu können.
Für mich ein Zeichen, dass es jetzt Ernst wird und nacheinander in den Läden und Kaufhäusern die Weihnachtsmärkte eröffnet werden. Da bin ich jetzt schon gespannt, was es schönes bei Strauss Innovation, Breuninger, Butlers und Merz & Benzing geben wird, um mal die Läden zu nennen, die für mich neben DEPOT die schönste Home-Deko verkaufen.
Wie sieht es bei Euch aus? Macht ihr euch auch schon Gedanken oder ist das Thema Advent und Weihnachten noch ganz weit weg?
Insgesamt kann ich dieser Zeit aber viel Positives abgewinnen, weil auf einmal alle wieder näher zusammenrücken, und sei es nur um etwas körperliche Wärme zu ergattern, weil man dann wieder lange Spaziergänge bei kalter Witterung machen kann um sich anschließend mental bei Kerzenlicht und physisch mit heißer Schokolade wieder aufwärmen kann. Und natürlich gefällt mir auch der kulinarische Aspekt, da man eben jetzt wieder hemmungslos schlemmen kann.
Heute fiel mir auf, dass die Einzelhändler und Floristen so langsam Position beziehen und so ganz allmählich schon die Rehkitze und Fliegenpilze der Herbstdeko durch die ersten Glitzerelemente ergänzt werden. Es geht also jetzt fließend von der Wald- und Wiesen-Dekoration zur Festdeko über.
Kommenden Donnerstag bin ich bei der Saison-Eröffnung des Filialisten DEPOT eingeladen, wo unter dem Motto DEPOT on Ice die diesjährige Weihnachtsdeko mit ihren verschieden Themen vorgestellt wird. Ich bin schon ganz neugierig und hoffe, dass ich dort viele schöne Fotos machen kann, um den LeserInnen der Weihnachtsbloggerei die diesjährigen Deko-Trends vorstellen zu können.
Für mich ein Zeichen, dass es jetzt Ernst wird und nacheinander in den Läden und Kaufhäusern die Weihnachtsmärkte eröffnet werden. Da bin ich jetzt schon gespannt, was es schönes bei Strauss Innovation, Breuninger, Butlers und Merz & Benzing geben wird, um mal die Läden zu nennen, die für mich neben DEPOT die schönste Home-Deko verkaufen.
Wie sieht es bei Euch aus? Macht ihr euch auch schon Gedanken oder ist das Thema Advent und Weihnachten noch ganz weit weg?
Mittwoch, 12. September 2012
Apfel, Nuss und Mandelkern
Es ist zwar noch nicht ganz so weit, dass übermorgen der Nikolaus vor der Tür steht, aber die Saison für die neue Ernte von Äpfeln, Nüssen und Mandeln hat bereits begonnen. So langsam füllen sich die Märkte wieder mit dem Angebot duftender heimischer Äpfel und französischen oder bald auch deutschen Walnüssen. Die Mandeln hingegen sind weitgehend importiert aus Mittelmeerländern und Kalifornien.
Für mich ist das ein eindeutiges Indiz, dass die gemütliche Jahreszeit begonnen hat. Man darf sich wieder einkuscheln, die Tage werden schon spürbar kürzer und seit heute bemerkt man hier auch einen eindeutigen Temperaturrückgang. Also darf man so langsam auch die Wohnung entsprechend stylen.
Schöne Holzschalen mit Nüssen, Drahtkörbe mit duftenden Äpfeln, vielleicht ein paar Zierkürbisse und ein paar schöne Windlichter zaubern sofort herbstliche Atmosphäre. Und was sich als schöner Farbtupfer schon jetzt gut macht, ist ein hölzerner Nussknacker, den man zum Beispiel auf dem Fensterbrett dekorativ mit ein paar Nüssen in Szene setzen kann. Oder auf einer Anrichte in der Küche oder im Esszimmer.
Auch wenn die meisten hölzernen Nussknacker erst um die Adventszeit angeboten werden, so kann man sie durchaus entweder als Ganzjahresdekoration stehen lassen oder aber wirklich ab September erst in die Herbstdeko und später in die Advents- bzw. Weihnachtsdekoration einbauen.
Die echten, handgearbeiteten Nussknacker aus dem Erzgebirge haben nicht nur eine ganz besondere Ausstrahlung, sondern es gibt mittlerweile außer den klassischen bekannten Formen wie Bergmann, König oder Gendarm auch witzige zeitgenössische Darstellungen. So kann man heute entweder Nussknacker bestimmter Berufsgruppen finden - wie wäre es zum Beispiel mit einem Zahnarzt? - oder einfach einen als bayerischen Oktoberfestbesucher oder als König Ludwig II., den geheimnisumwitterten König der Bayern.
Ich bin da neulich drauf gestoßen, als ich dachte ich muss so langsam mal wieder recherchieren, was es alles schönes für die Weihnachtsbloggerei zu berichten gibt. Und bei der Gelegenheit landete ich auf der Seite Erzgebirge-Palast.de, wo ich jede Menge originelle und traditionelle Nussknacker in sämtlichen Größen und Preislagen entdeckt habe. So eine riesige Auswahl haben wir hier nicht einmal auf dem Weihnachtsmarkt bei den diversen Erzgebirgs-Ständen. Sagenhaft!
Diese Holzgesellen werden ja bis heute noch in Handarbeit hergestellt. Zuerst gedrechselt, dann zusammen montiert und von Hand bemalt. Deswegen ist wirklich jede Figur ein Unikat und keine sieht aus wie die andere. Früher kannte ich die Nussknacker nur von unserer erzgebirg'schen Verwandtschaft, wo sie natürlich spätestens ab Ende Oktober, Anfang November so langsam als Deko auftauchten. Im Advent kamen dann noch die Räuchermännchen und andere Figuren dazu und die halbe Baumdeko war auch aus dem Erzgebirge. Kaufen konnte man die Sachen hier so gut wie nicht. Mittlerweile aber sind die Figuren auch hier sehr geschätzt und werden meiner Meinung nach auf den Weihnachtsmärkten zu absoluten Spezialpreisen verkauft, die gleich den Aufschlag für die weihnachtliche Atmosphäre beinhalten.
Wer damit liebäugelt, sich so einen grimmig-bissigen Gesellen ins Haus zu holen, der ist sicherlich gut beraten, sich jetzt schon außerhalb des Weihnachtsrummels nach einem schönen Exemplar umzuschauen. Da fällt mir ein, ich sollte mal in den Keller gehen und unseren Nussknacker nach oben holen!
Für mich ist das ein eindeutiges Indiz, dass die gemütliche Jahreszeit begonnen hat. Man darf sich wieder einkuscheln, die Tage werden schon spürbar kürzer und seit heute bemerkt man hier auch einen eindeutigen Temperaturrückgang. Also darf man so langsam auch die Wohnung entsprechend stylen.
Schöne Holzschalen mit Nüssen, Drahtkörbe mit duftenden Äpfeln, vielleicht ein paar Zierkürbisse und ein paar schöne Windlichter zaubern sofort herbstliche Atmosphäre. Und was sich als schöner Farbtupfer schon jetzt gut macht, ist ein hölzerner Nussknacker, den man zum Beispiel auf dem Fensterbrett dekorativ mit ein paar Nüssen in Szene setzen kann. Oder auf einer Anrichte in der Küche oder im Esszimmer.
Die echten, handgearbeiteten Nussknacker aus dem Erzgebirge haben nicht nur eine ganz besondere Ausstrahlung, sondern es gibt mittlerweile außer den klassischen bekannten Formen wie Bergmann, König oder Gendarm auch witzige zeitgenössische Darstellungen. So kann man heute entweder Nussknacker bestimmter Berufsgruppen finden - wie wäre es zum Beispiel mit einem Zahnarzt? - oder einfach einen als bayerischen Oktoberfestbesucher oder als König Ludwig II., den geheimnisumwitterten König der Bayern.
Ich bin da neulich drauf gestoßen, als ich dachte ich muss so langsam mal wieder recherchieren, was es alles schönes für die Weihnachtsbloggerei zu berichten gibt. Und bei der Gelegenheit landete ich auf der Seite Erzgebirge-Palast.de, wo ich jede Menge originelle und traditionelle Nussknacker in sämtlichen Größen und Preislagen entdeckt habe. So eine riesige Auswahl haben wir hier nicht einmal auf dem Weihnachtsmarkt bei den diversen Erzgebirgs-Ständen. Sagenhaft!
Diese Holzgesellen werden ja bis heute noch in Handarbeit hergestellt. Zuerst gedrechselt, dann zusammen montiert und von Hand bemalt. Deswegen ist wirklich jede Figur ein Unikat und keine sieht aus wie die andere. Früher kannte ich die Nussknacker nur von unserer erzgebirg'schen Verwandtschaft, wo sie natürlich spätestens ab Ende Oktober, Anfang November so langsam als Deko auftauchten. Im Advent kamen dann noch die Räuchermännchen und andere Figuren dazu und die halbe Baumdeko war auch aus dem Erzgebirge. Kaufen konnte man die Sachen hier so gut wie nicht. Mittlerweile aber sind die Figuren auch hier sehr geschätzt und werden meiner Meinung nach auf den Weihnachtsmärkten zu absoluten Spezialpreisen verkauft, die gleich den Aufschlag für die weihnachtliche Atmosphäre beinhalten.
Wer damit liebäugelt, sich so einen grimmig-bissigen Gesellen ins Haus zu holen, der ist sicherlich gut beraten, sich jetzt schon außerhalb des Weihnachtsrummels nach einem schönen Exemplar umzuschauen. Da fällt mir ein, ich sollte mal in den Keller gehen und unseren Nussknacker nach oben holen!
Mittwoch, 23. November 2011
Die Zeit der Gastlichkeit - Advent und Weihnachten
Schon lange habe ich den Eindruck, dass in der Zeit ab November bis in den Januar hinein sehr viele Einladungen zum Essen, Kaffeeplausch oder einfach zum gemeinsamen Beisammensein stattfinden. Und ich meine hier die Treffen, die bei den Leuten zuhause stattfinden und nicht die, wo man sich in einem Lokal verabredet.
Außerdem erinnere ich mich an diverse Situationen in meinem Leben und in dem Leben anderer Frauen, als sie verzweifelt durch die Läden rannten und versuchten, noch die passende Serviette für den Gänsebraten, den Silvester-Karpfen oder einfach zur Tischdekoration zu bekommen. Das Ergebnis war dann oftmals so, dass man eben nicht mehr die Serviette, den Tischläufer oder sonstige Deko-Materialien bekam, die man sich in den Kopf gesetzt hatte und die man das ganze Jahr über wartende in der Auslage der Kaufhäuser gesehen hat.
Deswegen ist es sinnvoll, sich schon jetzt mit diesem Thema zu beschäftigen, bevor der Run auf die festliche Tischdeko losgeht und alles wieder ausverkauft ist. Oder man eben zum Farbthema rot-grün dann irgendwann blau-silberne Servietten auslegen muss, weil es nichts anderes mehr gibt.
Wer sich überfüllte Innenstädte ersparen möchte, der kann Servietten auch per Internet ordern. Und zwar nicht nur Servietten, sondern auch Tischläufer, passende Kerzen, Platzsets oder Mitteldecken, es gibt fast alles, was man für die stilvolle Tafel zuhause benötigt.
Ich finde die Auswahl bei serviette.de
absolut großartig. Da gibt es jede Menge Farben, Muster, Stilrichtungen - ganz nach Belieben. Außerdem ist der Shop thematisch nach Jahreszeiten und Anlässen sortiert und hier gibt es zum Beispiel speziell bei Weihnachtsservietten
auf der rechten Seite noch einmal eine bildhafte Auflistung der verschiedenen Farb- und Dekothemen, so dass man sich wirklich das passende für den eigenen Stil heraus suchen kann.
Ich persönlich bin ja nicht so ein Anhänger von total verkleideten Tischen, sondern finde es immer ganz reizvoll, entweder das blanke Holz noch zu sehen oder nur ein paar Akzente auf einer uni-farbenen Tischdecke mit Servietten, Kerzen oder Tischläufern zu setzen. Vielleicht noch ein bißchen Streudeko drauf, aber insgesamt so, dass man am Tisch noch sein Gegenüber sehen kann und nicht zwischen aufgetürmten Servietten-Kunstwerken, preisverdächtigen Blumengestecken und monumentalen Kerzenleuchtern hindurchlinsen muss. Aber: schöne Tischdekoration in Form von Servietten, Kerzen oder Mitteldecken muss trotzdem dabei sein.
Ich persönlich bin ja nicht so ein Anhänger von total verkleideten Tischen, sondern finde es immer ganz reizvoll, entweder das blanke Holz noch zu sehen oder nur ein paar Akzente auf einer uni-farbenen Tischdecke mit Servietten, Kerzen oder Tischläufern zu setzen. Vielleicht noch ein bißchen Streudeko drauf, aber insgesamt so, dass man am Tisch noch sein Gegenüber sehen kann und nicht zwischen aufgetürmten Servietten-Kunstwerken, preisverdächtigen Blumengestecken und monumentalen Kerzenleuchtern hindurchlinsen muss. Aber: schöne Tischdekoration in Form von Servietten, Kerzen oder Mitteldecken muss trotzdem dabei sein.
Sonntag, 20. November 2011
Breuninger in Stuttgart wieder festlich dekoriert
Seit diesem Wochenende ist wieder die Breuninger-Weihnachtsdekoration in voller Pracht zu sehen. Auch dieses Jahr gibt es in dem großen Eckfenster zum Marktplatz hin ein interaktives Weihnachtsszenario. Ähnlich wie im vergangenen Jahr sind weiße Kulissen im Hintergrund, diesmal jedoch bringen Zirkusimpressionen richtig Farbe ins Spiel.
Per Knopfdruck bewegen sich die Figuren, in den Zirkuszelten werden Kunststücke vorgeführt, sogar mit einer echten Light-Show über eine Disco-Kugel. Die Deko beim Breuninger ist wieder sehr gelungen, meine Tochter und andere Kinder - große und kleine, die ich heute abend beobachten konnte, waren wieder hin und weg.
Die Fassade ist wie ein Geschenk verpackt, dieses Jahr mit einer schönen violetten Schleife. Ein riesiger Weihnachtsbaum prangt Richtung Marktplatz und über dem Eckfenster stimmen jeweils zur halben und zur vollen Stunde die Sängerknaben ein Weihnachtslied an, das dann quer über den Marktplatz schallt. Wir haben es sogar noch an der Markthalle vernommen.
In der Karlspassage hängt bereits der 3 Tonnen schwere Adventskranz. Auch dieses Jahr wieder schön geschmückt, passend zum Zirkusthema mit bunten Kugeln. In der kommenden Woche wird auch in der Karlspassage wieder die Backstube für Kinder eröffnet, wo die Kleinen ihre eigenen Weihnachtsausstecherle backen und anschließend mit Zuckerperlen dekorieren dürfen. Ich bin mir sicher, dass meine Tochter hier auch wieder mitbacken wird!
Übrigens, so sah die Weihnachtsdeko bei Breuninger im letzten Jahr aus.
Donnerstag, 17. November 2011
Stuttgart im Deko-Fieber - Weihnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren
Eigentlich war ich heute ja in Sachen Damenoberbekleidung fürs Fest unterwegs. Aber bei der Gelegenheit habe ich bemerkt, wie weit die Weihnachtsvorbereitungen in der Stuttgarter Innenstadt bereits fortgeschritten sind.
Wenn ich richtig gezählt haben, fehlen nur noch 2 Weihnachtsbäume, nämlich der auf dem Schillerplatz und der im Innenhof des Alten Schlosses. Die anderen beiden, auf dem Marktplatz und am Schlossplatz, wurden gestern schon aufgestellt, wie ich hier lesen konnte.
Das finnische Weihnachtsdorf ist schon zu mindestens einem Viertel aufgebaut. Da waren sogar schon die ersten Gesandten aus Finnland da, extra mit dem Wohnmobil angereist, damit sie die Wohnung immer dabei haben, was Wegezeit spart und dem schnelleren Aufbau zugute kommt. Zumindest vermute ich das...
Montag, 24. Oktober 2011
Weihnachtsdeko oder Adventskalender zum Selbermachen
Heute habe ich mal wieder einen Streifzug durch diverse Läden gemacht und geschaut, wie weit Weihnachten bereits fortgeschritten ist. Und ich musste feststellen, dass sich übers Wochenende ganz schön viel getan hat. Waren letzte Woche oft nur ein paar Ecken mit Weihnachtsdeko ausgefüllt, so können wir jetzt bereits in Etagen zählen.
In einem meiner Lieblingsläden für Wohnaccessoires und Dekoration, nämlich im Depot, entdeckte ich dann tischeweise Weihnachtsutensilien. Da gab es die Themen "Eiskönigin" ganz in glitzrig weiß und silber, dann beerig-erdige Glaskugeln mit verzauberten Rehen und Hirschen, skandinavisches Folklorethema mit roten Sternen, Rentieren und Herzen auf weißem Grund und natürlich das klassische Farbthema mit rot, grün und weiß.
Außerdem entdeckte ich eine gute Idee, nämlich die, dass man einen ganz normalen Kleiderbügel überaus nützlich für die Weihnachtsdeko in den eigenen vier Wänden umfunktionieren kann. Ich bekam Lust, so ein Ding selber zu machen. Also schnappte ich mir einen Einkaufkorb und füllte diesen mit rotem und beigem Filzgarn, sieht aus wie selbst gesponnen, sehr rustikal. Außerdem eine Art Filzschal in dunkelrot, eine Tüte voller Zimtstangen und das war's dann auch schon.
Zuhause angekommen machte ich mich dann auch bald an die Umsetzung der Deko-Idee. Wie das funktioniert, beschreibe ich jetzt.
Zuerst kramt man einen stabilen Anzugkleiderbügel aus dem Schrank. Wichtig ist, dass der Bügel unten die Querverstrebung hat, weil man die benötigt, um die ganze Deko aufzuhängen. Außerdem habe ich mal sämtliche Geschenkbänder, die für mich in Frage kamen, hervorgeholt und inspirativ auf dem Küchentisch verteilt. Farblich habe ich mich hauptsächlich auf rot und natur festgelegt, Akzente würde ich in weiß oder grün setzen, je nachdem was ich so finde.
Zunächst einmal schneidet man ein winziges Loch in die absolute Mitte des Filzschals (man kann vielleicht auch Opas alten karierten nehmen, je nachdem wie die Farben sind) und bohrt da den Haken des Kleiderbügels durch. Anschließend nimmt man ein Band nach Wahl und schneidet ein ordentliches Stück ab. Wichtig ist, dass das Stück so lang ist, dass man damit den Kleiderbügel umwickeln kann und mit dem Rest des Bandes noch eine schöne Schleife binden kann.
Dann wird der arme, alte Holzkleiderbügel warm angezogen. Den Filzschal legt man um den Bügel, so dass die offene Kante auf der Rückseite ist, und umwickelt das Ganze einmal nach links und einmal nach rechts mit dem dekorativen Band. Unten in der Mitte angekommen werden die beiden Bandenden verknotet, damit die ganze Sache auch noch bis nach Weihnachten hält.
Anschließend knüpft man unterschiedlich lange Bänder und Wollschnüre an die Querverstrebung des Kleiderbügels. Dazu hängt man den Kleiderbügel am besten an eine Tür, damit man besser daran arbeiten kann. Ich habe diverse Filzschnüre in unterschiedlichen Längen verwendet, zarte Chiffonbänder, grobes Band aus Sackleinen bzw. Sisal und sobald ich noch ein paar dünnere, gemusterte Satinbänder finde, dann kommen die auch noch ran. Das kann aber dauern. Ich denke da an etwas kleinkariertes, gepunktetes oder sonstwie minimal gemustertes in rot-weiß oder grün-weiß.
An die Bänder habe ich noch nach Lust und Laune kleine Bündel von Zimtstangen (je 3 Stück) rangeknüpft, dazwischen zwei nachgemachte Lebkuchenherzen aus Salzteig, ein filigranes Drahtherz mit schönen Glasperlen und noch ein galaktischer Drahtstern auch mit schönen Glasperlen - alles vor längerer Zeit schon selbst gemacht. Sobald ich meine ganzen Deko-Kisten durchgewühlt habe, werde ich noch das eine oder andere Anhängsel an den Kleiderbügel anbringen.
Besonders gut gefällt mir bei dieser Idee, dass man einen schönen Materialmix machen kann, von zart und fein bis hin zu grob und unbehauen reicht hier die Palette. Wichtig ist nur, dass man sich auf ein Farbthema einlässt und dieses dann auch konsequent durchzieht. Wenn man das beachtet, kann eigentlich nix schief gehen und man kann wirklich schöne Wohnungsdeko mit diesem Konzept herstellen.
Wenn man an den Kleiderbügel Schnüre und Bänder mit 24 Päckchen hängt, dann hat man mit dieser Idee auch sehr schnell und einfach einen Adventskalender gebastelt.
Ich werde diesen Bügel wahrscheinlich als weihnachtlichen "Vorhang" an die Tür unseres Küchenbalkons hängen.
In einem meiner Lieblingsläden für Wohnaccessoires und Dekoration, nämlich im Depot, entdeckte ich dann tischeweise Weihnachtsutensilien. Da gab es die Themen "Eiskönigin" ganz in glitzrig weiß und silber, dann beerig-erdige Glaskugeln mit verzauberten Rehen und Hirschen, skandinavisches Folklorethema mit roten Sternen, Rentieren und Herzen auf weißem Grund und natürlich das klassische Farbthema mit rot, grün und weiß.
Außerdem entdeckte ich eine gute Idee, nämlich die, dass man einen ganz normalen Kleiderbügel überaus nützlich für die Weihnachtsdeko in den eigenen vier Wänden umfunktionieren kann. Ich bekam Lust, so ein Ding selber zu machen. Also schnappte ich mir einen Einkaufkorb und füllte diesen mit rotem und beigem Filzgarn, sieht aus wie selbst gesponnen, sehr rustikal. Außerdem eine Art Filzschal in dunkelrot, eine Tüte voller Zimtstangen und das war's dann auch schon.
Zuhause angekommen machte ich mich dann auch bald an die Umsetzung der Deko-Idee. Wie das funktioniert, beschreibe ich jetzt.
Zuerst kramt man einen stabilen Anzugkleiderbügel aus dem Schrank. Wichtig ist, dass der Bügel unten die Querverstrebung hat, weil man die benötigt, um die ganze Deko aufzuhängen. Außerdem habe ich mal sämtliche Geschenkbänder, die für mich in Frage kamen, hervorgeholt und inspirativ auf dem Küchentisch verteilt. Farblich habe ich mich hauptsächlich auf rot und natur festgelegt, Akzente würde ich in weiß oder grün setzen, je nachdem was ich so finde.
Zunächst einmal schneidet man ein winziges Loch in die absolute Mitte des Filzschals (man kann vielleicht auch Opas alten karierten nehmen, je nachdem wie die Farben sind) und bohrt da den Haken des Kleiderbügels durch. Anschließend nimmt man ein Band nach Wahl und schneidet ein ordentliches Stück ab. Wichtig ist, dass das Stück so lang ist, dass man damit den Kleiderbügel umwickeln kann und mit dem Rest des Bandes noch eine schöne Schleife binden kann.
Dann wird der arme, alte Holzkleiderbügel warm angezogen. Den Filzschal legt man um den Bügel, so dass die offene Kante auf der Rückseite ist, und umwickelt das Ganze einmal nach links und einmal nach rechts mit dem dekorativen Band. Unten in der Mitte angekommen werden die beiden Bandenden verknotet, damit die ganze Sache auch noch bis nach Weihnachten hält.
Anschließend knüpft man unterschiedlich lange Bänder und Wollschnüre an die Querverstrebung des Kleiderbügels. Dazu hängt man den Kleiderbügel am besten an eine Tür, damit man besser daran arbeiten kann. Ich habe diverse Filzschnüre in unterschiedlichen Längen verwendet, zarte Chiffonbänder, grobes Band aus Sackleinen bzw. Sisal und sobald ich noch ein paar dünnere, gemusterte Satinbänder finde, dann kommen die auch noch ran. Das kann aber dauern. Ich denke da an etwas kleinkariertes, gepunktetes oder sonstwie minimal gemustertes in rot-weiß oder grün-weiß.
Besonders gut gefällt mir bei dieser Idee, dass man einen schönen Materialmix machen kann, von zart und fein bis hin zu grob und unbehauen reicht hier die Palette. Wichtig ist nur, dass man sich auf ein Farbthema einlässt und dieses dann auch konsequent durchzieht. Wenn man das beachtet, kann eigentlich nix schief gehen und man kann wirklich schöne Wohnungsdeko mit diesem Konzept herstellen.
Wenn man an den Kleiderbügel Schnüre und Bänder mit 24 Päckchen hängt, dann hat man mit dieser Idee auch sehr schnell und einfach einen Adventskalender gebastelt.
Ich werde diesen Bügel wahrscheinlich als weihnachtlichen "Vorhang" an die Tür unseres Küchenbalkons hängen.
Sonntag, 26. Juni 2011
Die ersten Schaufenster sind schon weihnachtlich dekoriert!
Gestern, als ich mit meiner Tochter noch einen Stadtbummel machte, erzählte sie mir auf halber Strecke, in der Stuttgarter Königstraße habe sie am Vortag ein weihnachtlich dekoriertes Schaufenster entdeckt, als sie mit ihrer Freundin und deren Mutter unterwegs war.
Ich konnte es kaum glauben und vermutete hinter dem geschilderten Weihnachtsmann erst einmal einen Gartenzwerg mit roter Zipfelmütze und weißem Bart. Naja, eigentlich ist ja meine Tochter nicht so blöd, dass sie einen Gartenzwerg nicht von einem Weihnachtsmann unterscheiden könnte! Aber in dem Moment dachte ich einfach ein wenig zu engstirnig.
Also steuerten wir besagten Laden an und was sah ich da? Weihnachtsdeko im Schaufenster! Komplett eingeweihnachtet mit geschmücktem Tannenbaum, Weihnachtsmann, Schlitten, Kunstschnee und Geschenken! Toll! Die Dekoleute von der Buchhandlung Hugendubel hatten wohl genau den gleichen Gedanken wie ich ihn bereits in meinem Beitrag "Halbzeit" geäußert habe: Jetzt einkaufen und dabei kräftig sparen!
Die Aktion vom Hugendubel läuft noch bis zum 1. Juli 2011, wer also jetzt schon weiß, welche Bücher am Heiligen Abend gut ankommen, der sollte diese Woche zugreifen! Übrigens ist das Sortiment schon wieder auf lange Nächte, nieselig graue Regentage und viele gemütliche Lesestunden auf dem heimischen Sofa eingestellt - zumindest in der Kinderbuchabteilung gibt es schon jede Menge Literatur rund um Halloween.
Ich konnte es kaum glauben und vermutete hinter dem geschilderten Weihnachtsmann erst einmal einen Gartenzwerg mit roter Zipfelmütze und weißem Bart. Naja, eigentlich ist ja meine Tochter nicht so blöd, dass sie einen Gartenzwerg nicht von einem Weihnachtsmann unterscheiden könnte! Aber in dem Moment dachte ich einfach ein wenig zu engstirnig.
Also steuerten wir besagten Laden an und was sah ich da? Weihnachtsdeko im Schaufenster! Komplett eingeweihnachtet mit geschmücktem Tannenbaum, Weihnachtsmann, Schlitten, Kunstschnee und Geschenken! Toll! Die Dekoleute von der Buchhandlung Hugendubel hatten wohl genau den gleichen Gedanken wie ich ihn bereits in meinem Beitrag "Halbzeit" geäußert habe: Jetzt einkaufen und dabei kräftig sparen!
Die Aktion vom Hugendubel läuft noch bis zum 1. Juli 2011, wer also jetzt schon weiß, welche Bücher am Heiligen Abend gut ankommen, der sollte diese Woche zugreifen! Übrigens ist das Sortiment schon wieder auf lange Nächte, nieselig graue Regentage und viele gemütliche Lesestunden auf dem heimischen Sofa eingestellt - zumindest in der Kinderbuchabteilung gibt es schon jede Menge Literatur rund um Halloween.
Dienstag, 28. Dezember 2010
Nach Weihnachten ist vor Weihnachten
Der Vorweihnachtsstress ist jetzt erstmal vorbei - zumindest für die nächsten 11 Monate. Dafür geht es jetzt weiter mit dem Nachweihnachts- und Vorsilvesterstress. Die Innenstadt hier ist tagsüber komplett voll mit umtausch- und einkaufswilligen Menschen, die sich auch von Schneematsch und prognostiziertem Eisregen mit nachfolgendem Blitzeis nicht davon abhalten lassen, ihre Gutscheine einzulösen, das verschenkte Bargeld loszuwerden oder unerfreuliche Geschenke in erfreulichere umzutauschen.
Heute habe ich erst gelesen, der Einzelhandel macht gerade seinen besten Weihnachts- und Nachweihnachtsumsatz der vergangenen Jahren, es wird Geld ausgegeben als gäbe es nächste Woche nichts mehr zu kaufen. Viele Waren, vor allem aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Kommunikation oder Bekleidung sind drastisch reduziert, so dass man jetzt schon echte Schnäppchen finden kann.
Was man auch kann: Weihnachtsschmuck zu drastisch reduzierten Preisen einkaufen. Kaum sind die Feiertage vorbei, schon kann man Glaskugeln, Dekorationen, Servietten, Kerzen, Grußkarten, künstliche Weihnachtsbäume oder Lichterketten zum halben Preis bekommen, mancherorts gar um 70 % reduziert. Wer also seine Weihnachtsdeko ein wenig ergänzen möchte, kann jetzt wirklich Geld sparen.
Oder wem die Hauskatze über Weihnachten den Baum abgeräumt hat, der kann jetzt günstig Glaskugelersatz kaufen. Momentan ist die Auswahl noch ganz gut, was sich aber schnell ändern wird, je näher Silvester rückt und darauf folgend die Karnevalssaison im Einzelhandel einzieht.
Heute habe ich erst gelesen, der Einzelhandel macht gerade seinen besten Weihnachts- und Nachweihnachtsumsatz der vergangenen Jahren, es wird Geld ausgegeben als gäbe es nächste Woche nichts mehr zu kaufen. Viele Waren, vor allem aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Kommunikation oder Bekleidung sind drastisch reduziert, so dass man jetzt schon echte Schnäppchen finden kann.
Oder wem die Hauskatze über Weihnachten den Baum abgeräumt hat, der kann jetzt günstig Glaskugelersatz kaufen. Momentan ist die Auswahl noch ganz gut, was sich aber schnell ändern wird, je näher Silvester rückt und darauf folgend die Karnevalssaison im Einzelhandel einzieht.
Sonntag, 21. November 2010
Aufbau Stuttgarter Weihnachtsmarkt 2010
Gestern fand auf dem Marktplatz und dem Schillerplatz noch der Wochenmarkt statt, heute vormittag war davon bereits nichts mehr zu erahnen: Die Hütten des Stuttgarter Weihnachtsmarktes waren bereits alle platziert und die Marktbeschicker machten sich daran, ihre Stände zu dekorieren (zu lassen) und einzurichten.
Das Motto des Tages war heute sicherlich "Oben bleiben!" - sowohl was die anzubringende Dekoration betraf als auch die Leute, die damit beschäftigt waren, die Dächer weihnachtlich zu dekorieren. Man glaubt gar nicht, wieviel Arbeit dahinter steckt!
Hier noch ein paar fotografische Impressionen vom arbeitsreichen Sonntag kurz vor der offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes - übrigens am Mittwoch, 24. November 2010 um 18:00 Uhr im Innenhof des Alten Schlosses.
Das Motto des Tages war heute sicherlich "Oben bleiben!" - sowohl was die anzubringende Dekoration betraf als auch die Leute, die damit beschäftigt waren, die Dächer weihnachtlich zu dekorieren. Man glaubt gar nicht, wieviel Arbeit dahinter steckt!
Hier noch ein paar fotografische Impressionen vom arbeitsreichen Sonntag kurz vor der offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes - übrigens am Mittwoch, 24. November 2010 um 18:00 Uhr im Innenhof des Alten Schlosses.
Samstag, 20. November 2010
Stuttgarter Nobelkaufhaus Breuninger festlich verpackt
Hier war nicht Christo als Verpackungskünstler am Werk, sondern Tim John, der bereits 2009 die Weihnachtsschaufenster vom Kaufhaus Breuninger entworfen und realisiert hat. Zitate oder Anspielungen darauf lassen sich übrigens erkennen, dazu poste ich aber demnächst etwas.
Dieses Jahr ist Weiß die Hauptfarbe und die Deko sieht aus wie aus alten Büchern entlehnt. Historische Häuserfronten in den Schaufenstern wechseln sich mit altmodischen Zimmerausstattungen im Stile englischer Grafschaften ab. Alles wirkt wie die Kulissen eines Papiertheaters, ausgeschnittene Umrisse, weiß grundiert auf Sperrholz oder Pappe und nur die schwarzgrau nachgezeichneten Konturen und Linien verleihen dieser Szenerie die Möglichkeit detailliert von vorweihnachtlicher Stimmung zu erzählen.
Das gesamte Gebäude erscheint wie ein riesiges Geschenk, eingepackt in weißes Geschenkpapier mit dem Aufdruck weihnachtlicher Szenen und verziert mit einer knallroten Schleife.
An der Fassade über dem großen Eckschaufenster in Richtung Marktplatz blickend steht ein Engels- oder Kinderchor mitsamt einem Dirigenten, die marktplatzbeschallend ein "Lasst uns froh und munter sein" durch die kalte Nachtluft schmettern - natürlich vom Band und auch hier sind nur Kulissen eingesetzt und keine Engel aus Fleisch und Blut.
Die Schaufensterkulisse in diesem großen Eckschaufenster dient auch dem Spieltrieb der Kinder; hier lassen sich mittels außen angebrachter Sensoren Schlittschuhläufer und Karussells in Gang bringen. Auch dieses Jahr ist der Firma Breuninger wieder eine wirklich schöne Weihnachtsdeko gelungen!
Dieses Jahr ist Weiß die Hauptfarbe und die Deko sieht aus wie aus alten Büchern entlehnt. Historische Häuserfronten in den Schaufenstern wechseln sich mit altmodischen Zimmerausstattungen im Stile englischer Grafschaften ab. Alles wirkt wie die Kulissen eines Papiertheaters, ausgeschnittene Umrisse, weiß grundiert auf Sperrholz oder Pappe und nur die schwarzgrau nachgezeichneten Konturen und Linien verleihen dieser Szenerie die Möglichkeit detailliert von vorweihnachtlicher Stimmung zu erzählen.
Das gesamte Gebäude erscheint wie ein riesiges Geschenk, eingepackt in weißes Geschenkpapier mit dem Aufdruck weihnachtlicher Szenen und verziert mit einer knallroten Schleife.
An der Fassade über dem großen Eckschaufenster in Richtung Marktplatz blickend steht ein Engels- oder Kinderchor mitsamt einem Dirigenten, die marktplatzbeschallend ein "Lasst uns froh und munter sein" durch die kalte Nachtluft schmettern - natürlich vom Band und auch hier sind nur Kulissen eingesetzt und keine Engel aus Fleisch und Blut.
Die Schaufensterkulisse in diesem großen Eckschaufenster dient auch dem Spieltrieb der Kinder; hier lassen sich mittels außen angebrachter Sensoren Schlittschuhläufer und Karussells in Gang bringen. Auch dieses Jahr ist der Firma Breuninger wieder eine wirklich schöne Weihnachtsdeko gelungen!
Weihnachtsbaum schmücken
Gestern erwischte ich zufällig noch den Mann, der die ehrenvolle Aufgabe hat den größten Stuttgarter Weihnachtsbaum vor dem Königsbau zu schmücken.
Angesichts der Tatsache, dass ich an Heiligabend schon manchmal mit unterdrückten Ungeduldsanwandlungen kämpfen musste, da sich die Lichterkette nicht so um den Baum wand wie ich das gerne wollte, dachte ich, ich müsse mal fragen, wieviele Lichtlein auf so einen großen Baum gesetzt werden und vor allem wie lang man dazu brauche.
Es war etwas mühsam, Informationen zu bekommen, da der Herr Baumschmücker selbst noch nicht genau wusste, a) wie lange er da noch arbeiten müsse und b) wieviele Leuchtketten er letztendlich verbrauchen würde.
Wir einigten uns dann grob über den Daumen gepeilt auf eine Arbeitszeit von mindestens 13 Stunden und einem Lichterkettenverbrauch von 20 bis 30 Stück mit jeweils eintausend Lichtlein...
Bin ich froh, dass wir zuhause mit einer 80er Lichterkette gut bedient sind!
Angesichts der Tatsache, dass ich an Heiligabend schon manchmal mit unterdrückten Ungeduldsanwandlungen kämpfen musste, da sich die Lichterkette nicht so um den Baum wand wie ich das gerne wollte, dachte ich, ich müsse mal fragen, wieviele Lichtlein auf so einen großen Baum gesetzt werden und vor allem wie lang man dazu brauche.
Es war etwas mühsam, Informationen zu bekommen, da der Herr Baumschmücker selbst noch nicht genau wusste, a) wie lange er da noch arbeiten müsse und b) wieviele Leuchtketten er letztendlich verbrauchen würde.
Wir einigten uns dann grob über den Daumen gepeilt auf eine Arbeitszeit von mindestens 13 Stunden und einem Lichterkettenverbrauch von 20 bis 30 Stück mit jeweils eintausend Lichtlein...
Bin ich froh, dass wir zuhause mit einer 80er Lichterkette gut bedient sind!
Mittwoch, 3. November 2010
Ab sofort darf hemmungslos gebastelt werden
Gestern machte ich eine gar wundersame Entdeckung. Kaum wurde die Zeit am Wochenende umgestellt und kaum wird es jetzt endlich mal wieder schon gegen fünf Uhr leicht dämmrig, schon füllen sich die Bastel-, Heimdeko- und Geschenkartikelläden - und zwar zu 98,5 % von Frauen in allen Altersklassen und quer durch alle Gesellschaftsschichten. Was sie alle vereint? Das in Kürze stattfindende Weihnachtsfest, schließlich hat man jetzt nur noch ungefähr siebeneinhalb Wochen Zeit um all die selbstgebastelten Weihnachtsgeschenke fertigstellen zu können.
Und die ganz hartgesottenen BastlerInnen - hauptsächlich -Innen - fertigen jetzt schon die kunstvollsten Adventskalender, binden Adventskränze oder kreieren stylishe Adventsgestecke, basteln Sterne, Engel und Wichtel en masse um damit ganze Tannenwälder behängen zu können. Klar, dass für sie die Zeit so langsam knapp wird, so einen Adventskalender braucht man schließlich schon in knapp 4 Wochen.
Ich erinnere mich noch an ein sehr exotisches Weihnachts- oder Adventsgesteck, welches meine Mutter in einem Anfall von vorweihnachtlichem Do-it-yourself-Wahn in den frühen Siebzigern gestaltet hat. Das war als ultimativer Basteltipp in irgendeiner Frauenzeitschrift empfohlen und man benötigte eine goldfarben besprühte Styroporhalbkugel, die mit schätzungsweise 24 goldfarben besprühten Holzstäbchen gespickt wurde (siehe auch Käseigel als Partyfood aus den späten Sechzigern). Auf diese goldfarbenen Stäbchen wurden wiederum 24 Weihnachtskugeln aufgespießt, denen man vorher die Krone mit der Öse oder dem Haken weg operiert hatte, was keine Arbeit für grobschlächtige Männerhände war, weil sonst die feinen Glaskugeln zu Bruch gingen. Ach ja, die Weihnachtskugeln mit einem Durchmesser von bestimmt 10 cm hatten übrigens die Farbe Gold - wie sollte es auch anders sein. In die noch frei gebliebenen goldfarbenen Styroporhalbkugelstellen wurden dann größenmäßig angepasste Tannnenzweige eingesetzt. Sehr galaktisch!
Dieses Gesteck zierte mehrere Jahre den festlich gedeckten Esstisch - natürlich immer nur zur Vorweihnachtszeit. Leider gibt es von diesem galaktischen Teil kein Foto. Wir nannten es übrigens liebevoll "Weihnachtssputnik". Dieses Modell hat sicherlich nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass ich heutzutage auf ganz klassische rot-grün-weiß-gemusterte Weihnachtsdeko stehe.
Was macht Ihr so als Weihnachtsdeko? Bastelt Ihr den Adventskalender selbst? Oder bindet ihr den Adventskranz selber? Hat vielleicht jemand eine so tolle Kreation gebastelt, dass er sie hier zum Nachbasteln mit Foto einstellen möchte? Über viele Antworten - gerne über die Kommentarfunktion - würde ich mich freuen!
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Neues vom TrendScout - Weihnachten 2010 Trends und Themen
Gestern habe ich mich mal so ein wenig in der Weihnachtsdekowunderwelt umgeschaut und verschiedenen Weihnachtsabteilungen einen Besuch abgestattet. Dabei konnte ich so ein paar Hauptthemen ausmachen, die zum Teil absolute Klassiker sind, jedes Jahr aufs Neue faszinieren. Da das Fotografieren in Läden meistens unerwünscht ist, muss ich jetzt einfach mal Worte statt Bilder sprechen lassen.
Bei all diesen Trends bleibt natürlich immer noch der ganz eigene Stil, der sich vielleicht im Laufe der Jahre aus einer Mixtur verschiedener Themen gebildet hat und den man immer wieder um das eine oder andere Teil sinnvoll ergänzen kann.
Mich interessiert jetzt wie die LeserInnen der Weihnachtsbloggerei ihr Zuhause weihnachtlich gestalten! Werden bestimmte Trends umgesetzt? Gibt es ganz persönliche Stilrichtungen bei der Weihnachtsdeko? Was darf auf keinen Fall fehlen? Über viele Kommentare würde ich mich freuen!
- Eisige Kristallwelt
Die eisigen Weihnachten erinnern an Schneekönigins Eispalast, alles funkelt, glitzert und strahlt fast gleißend hell in Silber, kristallweiß, transparent und wirkt ausgesprochen edel, aber auch ausgesprochen kühl. Der Baum wirkt wie von Rauhreif überzogen, die Tisch- und Raumdeko lassen die gefühlte Zimmertemperatur gleich um 4° C sinken.
- Kinderweihnachten
Der Baum wird behängt mit allem was Kinderherzen höher schlagen lässt, entweder konsequent aus Holz gefertigte Mini-Spielzeuge aus vergangenen Zeiten wie Schaukelpferde, Trommeln, Nussknacker und ähnliches oder aber in der Variante aus hauchdünnem Glas, was dem ganzen schon wieder einen leicht amerikanischen Touch gibt. Hauptsache bunt und mit Spielzeugnachahmungen behängt. Gerne auch mit echten oder unechten Weihnachtsplätzchen ergänzt.
- Waldweihnacht der Paarhufer
Hier hängt man alles in den Baum, was in freier Natur vielleicht ohnehin schon drin hängt, nur zu Weihnachten wird es eben ein bißchen größer und dekorativer. Statt Tannenzapfen im Original hängt man jetzt lieber Pinienzapfen in den Baum oder auch ans Fenster, man setzt ein paar weiße Schneeeulen - ja, mit drei "e" - dekorativ in die Wohnung, Rehe aus Glas, Porzellan oder bemoostem Kunststoff werden wahlweise in den Baum gehängt oder auf Tische und Anrichten gestellt, genauso Hirsche oder einzelne Geweihteile in Miniaturformat. Die Farben sind eben wie im Wald, braun und grün in allen Varianten, dazwischen vielleicht noch etwas beerenfarbiges und damit es glitzert gerne mit viel Glitter aufgemöbelt.
- Nordische Weihnacht im home-made-Style
Dass aus dem hohen Norden nicht nur Möbel kommen, die man zuhause dann auch noch zusammenschrauben darf - sozusagen home made - weiß man spätestens seitdem Elche auf dem Weihnachtstisch angesagt sind. Dieses Jahr sind die Elche vorzugsweise aus weiß oder rot bemaltem Sperrholz, wirken idealerweise wie in langen, stürmischen Herbstnächten von Papa selbst gemacht, während die kleinen, herzförmigen Kisselchen, die man sich dazu in den Baum hängt, aussehen, als seien sie von Mutter, Schwester und Großmutter abends am heimischen Küchentisch von Hand genäht worden - natürlich aus rot-weiß-gemusterten Stoffen, der Aufhänger aus einfachem Bindfaden angebracht, eben einfach handgemacht. Der Rest ist dann auch noch rot und weiß, bis auf den Baum, der ist grün. God Jul!
- xMas in Asia
Traditionell feiert man in Asien nicht schon seit Jahrhunderten Weihnachten, sondern erst seitdem das Konsumzeitalter ausgebrochen und die Weihnachtswelle auch in den Fernen Osten übergeschwappt ist. Dafür kann man sich jetzt den Baum und das Ambiente in fröhlichen südostasiatischen Farbgebungen schmücken, mit allerlei Glaskugeln die an Lampions, geschmückte Elefanten, exotische Blüten und andere asiatische Accessoires erinnern. Die Farben schwelgen in gelb, pink, orange, rot und gold, dazwischen noch ein paar kühlere Farbtupfer aus blau und grün und fertig ist der weihnachtliche Farbrausch im Asia-Look.
- Alpenländische Hüttenromantik
Auch hier finden wir jede Menge Herzerln, die bei diesem Stil aus relativ naturbelassenem Holz ausgesägt werden, gerne noch mit ein wenig Rinde am Rand, sparsam bemalt in ausgebleichten Farbtönen wie Rot, Grün oder angegrautem Weiß. Gefilzte Herzen sind auch angesagt, gerne als Kissen oder als Applikation auf weihnachtlichen Kissen, aufgefrischt mit weißer Lochstickereispitze und netten Bändern. Holzlaternen im Vintage-Look, schön verzierte kleine Windlichter und klassische Kerzen in rot oder weiß bringen noch mehr Gemütlichkeit in die Hütte.
Bei all diesen Trends bleibt natürlich immer noch der ganz eigene Stil, der sich vielleicht im Laufe der Jahre aus einer Mixtur verschiedener Themen gebildet hat und den man immer wieder um das eine oder andere Teil sinnvoll ergänzen kann.
Mich interessiert jetzt wie die LeserInnen der Weihnachtsbloggerei ihr Zuhause weihnachtlich gestalten! Werden bestimmte Trends umgesetzt? Gibt es ganz persönliche Stilrichtungen bei der Weihnachtsdeko? Was darf auf keinen Fall fehlen? Über viele Kommentare würde ich mich freuen!
Montag, 18. Oktober 2010
Lila - die Trendfarbe für Weihnachtsbäume
Vergangenen Samstag habe ich schon die ersten erwerbbare Weihnachtsbäume gesehen. Gab es im letzten Jahr außer den weiß-verschneiten Transparenzbäumen noch die grünen Klassiker, so geht jetzt ganz eindeutig der Trend in Richtung Lila, oder ist es mehr ein Violett? Wie dem auch sei, wer sich jetzt schon so ein Teil nach Hause holt, kann sicher sein, dass der bis zum Heiligen Abend noch nicht abgenadelt ist. Es ist bis dahin höchstens ein bißchen die Luft raus...
Wer einen Blick ins vergangene Jahr werfen möchte, kann das hier tun.
Wer einen Blick ins vergangene Jahr werfen möchte, kann das hier tun.
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Was haben Herbstspaziergänge mit Weihnachten zu tun?
Der goldene Oktober ist seit jeher bekannt für seinen Farbenrausch. Zum einen das bunt gefärbte Laub, das strahlend gegen azurblauen Himmel leuchtet, zum anderen die vielen Früchte und Beeren, die man jetzt überall findet.
Wer jetzt raus geht in die Natur kann schon mal anfangen, Material für herbstliche, aber auch vorweihnachtliche Dekorationen zu sammeln. Ein Trend bei der Weihnachtsdeko ist auch dieses Jahr wieder das rustikal bäuerlich Selbstgebastelte - oder zumindest sollte es so aussehen, als wären die dekorativen Basteleien an stürmischen Herbstabenden im Kreise der Familie am Küchentisch entstanden. Wer nicht selbst basteln möchte, bekommt entsprechende Dekorationen in Läden wie DEPOT oder Butlers.
Aber es kann ja auch wirklich Spaß machen, eigene Kreationen zu verwirklichen und tatsächlich das eine oder andere Familienmitglied im Rahmen von Beschäftigungsmaßnahmen mit einzubinden. Kinder lieben jedenfalls solche Aktionen meistens und machen dann in Vorfreude auf die zu erwartenden Bastelstunden auch gerne einen ausgiebigen Herbstspaziergang mit um Material zu sammeln.
Was sich zum Sammeln und Verarbeiten anbietet, sind Hagebuttenzweige, Zweige von ungiftigen Beerensträuchern, Baumrinde, Eicheln, Zapfen von Nadelbäumen aller Art, Moos, kleine fingerdicke Zweige oder Reben. Zuhause sollten diese Fundstücke möglichst kühl und trocken aufbewahrt werden, bis sie verarbeitet werden können. Ganze mit Beeren bestückte Zweige hängt man am besten kopfüber zum Trocknen auf, damit die Beeren nicht innerhalb kürzester Zeit abfallen.
Wer keine Lust zum Sammeln in freier Natur hat, der kann sich die Materialen auch in Deko-Shops, Bastelläden und auf dem Markt kaufen. Was man daraus herstellen kann, werde ich einige Beiträge später erzählen, schließlich muss ich jetzt auch erst einmal sammeln gehen.
Freitag, 11. Dezember 2009
Weihnachtsbaum - was darfs denn sein?
Beim Weihnachtsbaum wie bei den dazugehörigen Kerzen spaltet sich ja bekanntlich die Gesellschaft in zwei bis vier Hälften. Die einen wollen einen echten Baum mit falschen Kerzen, die nächsten einen falschen Baum mit echten Kerzen, wieder andere wollen das Ganze umgekehrt.
Manche holen also demnächst ihren immergrünen Klappbaum aus dem Keller - ich kannte gar mal einen, der bewahrte dieses Teil bereits fertig geschmückt auf - wieder andere holen ihn beim Weihnachtsbaumhändler und einzelne schlagen ihr Bäumchen selbst.
Früher in meiner Kindheit ging das dann immer folgendermaßen ab: Am Heiligen Abend, mittags gegen 13.00 Uhr fiel irgendjemandem ganz dringend ein, dass wir ja noch einen Baum benötigten. Also zog mein Vater los - aber nicht in den Wald, sondern auf irgendwelche Plätze und Höfe, wo Christbaumverkäufe stattfanden - und erwischte meist noch so einen Baumverkäufer beim einpacken. Da ja nie alle Bäume verkauft werden, hatten wir meistens Glück und irgendein tannenbaumähnliches Gestrüpp war noch da. Mehr als damals 10 DM hat das dann eigentlich nie gekostet. Zwar war der dann ein bißchen krumm, ein bißchen kahl und ein wenig einseitig gewachsen, aber das war nicht so schlimm, schließlich stand der Baum sowieso mit einer Seite oder zwei an einer Wand.
Heute sind die Ansprüche etwas höher geworden, schief soll er bitte nicht mehr sein und auch nicht aussehen wie ein räudiger Kater. Nein, ein schönes, rundes Tännchen mit dichtem Bewuchs und gleichmäßig nach oben verjüngt soll es sein. Ich habe heute mal bei unserem Christbaumhändler vorgesprochen und ihn gebeten, mir ein entsprechendes Exemplar zurückzulegen. Speziell für unsere Bedürfnisse darf es ein kleineres Bäumchen sein, nicht viel höher als 1,20 m und möglichst eingetopft, da ich keine Lust darauf habe, das Teil auch noch standsicher montieren zu müssen. 20 Euro für den Baum, mindestens 20 - 40 Euro für den Schmuck darf man da schon rechnen. Und dann natürlich noch die Transportkosten, den Aufwand das Teil in den 4. Stock hochzuschleppen, die pieksenden Nadeln, wenn man tief im Geäst die Kabel für die künstlichen Kerzen verlegt - ganz zu schweigen von der jährlichen Krise, wenn man überhaupt erstmal die Kabel von der Lichterkette auseinander nimmt und versucht, diese Lichtquellen gleichmäßig im Baum zu verteilen.
Für Leute, die dafür weder Zeit noch Lust übrig haben, gibt es einen super Service. Eine Nordmanntanne - das beliebteste Modell wegen seiner Robustheit - 1,50 - 1,60 m hoch, fertig geschmückt mit Lichterkette und Kugeln farblich sortiert, das ganze geliefert bis zum Heiligen Abend, vorausgesetzt man bestellt noch rechtzeitig.
Wo es das gibt? Bei www.nordmanntannekaufen.de
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Manche holen also demnächst ihren immergrünen Klappbaum aus dem Keller - ich kannte gar mal einen, der bewahrte dieses Teil bereits fertig geschmückt auf - wieder andere holen ihn beim Weihnachtsbaumhändler und einzelne schlagen ihr Bäumchen selbst.
Früher in meiner Kindheit ging das dann immer folgendermaßen ab: Am Heiligen Abend, mittags gegen 13.00 Uhr fiel irgendjemandem ganz dringend ein, dass wir ja noch einen Baum benötigten. Also zog mein Vater los - aber nicht in den Wald, sondern auf irgendwelche Plätze und Höfe, wo Christbaumverkäufe stattfanden - und erwischte meist noch so einen Baumverkäufer beim einpacken. Da ja nie alle Bäume verkauft werden, hatten wir meistens Glück und irgendein tannenbaumähnliches Gestrüpp war noch da. Mehr als damals 10 DM hat das dann eigentlich nie gekostet. Zwar war der dann ein bißchen krumm, ein bißchen kahl und ein wenig einseitig gewachsen, aber das war nicht so schlimm, schließlich stand der Baum sowieso mit einer Seite oder zwei an einer Wand.
Heute sind die Ansprüche etwas höher geworden, schief soll er bitte nicht mehr sein und auch nicht aussehen wie ein räudiger Kater. Nein, ein schönes, rundes Tännchen mit dichtem Bewuchs und gleichmäßig nach oben verjüngt soll es sein. Ich habe heute mal bei unserem Christbaumhändler vorgesprochen und ihn gebeten, mir ein entsprechendes Exemplar zurückzulegen. Speziell für unsere Bedürfnisse darf es ein kleineres Bäumchen sein, nicht viel höher als 1,20 m und möglichst eingetopft, da ich keine Lust darauf habe, das Teil auch noch standsicher montieren zu müssen. 20 Euro für den Baum, mindestens 20 - 40 Euro für den Schmuck darf man da schon rechnen. Und dann natürlich noch die Transportkosten, den Aufwand das Teil in den 4. Stock hochzuschleppen, die pieksenden Nadeln, wenn man tief im Geäst die Kabel für die künstlichen Kerzen verlegt - ganz zu schweigen von der jährlichen Krise, wenn man überhaupt erstmal die Kabel von der Lichterkette auseinander nimmt und versucht, diese Lichtquellen gleichmäßig im Baum zu verteilen.
Für Leute, die dafür weder Zeit noch Lust übrig haben, gibt es einen super Service. Eine Nordmanntanne - das beliebteste Modell wegen seiner Robustheit - 1,50 - 1,60 m hoch, fertig geschmückt mit Lichterkette und Kugeln farblich sortiert, das ganze geliefert bis zum Heiligen Abend, vorausgesetzt man bestellt noch rechtzeitig.
Wo es das gibt? Bei www.nordmanntannekaufen.de
Sonntag, 6. Dezember 2009
Weihnachtsstern der anderen Art
Neulich war ich beim Bastelkurs - als Teilnehmerin. Thema war "Weihnachtlicher Schmuck aus Glasperlen". Die Dame, eine versierte Kettenfädlerin, zeigte uns, wie man mit geschliffenen Glasperlen, Rocailles, Stiftperlen und ähnlichem wirklich ausgefallene Weihnachtsdekoration basteln kann.
Ausgangsmaterial war ein achtstrahliger Drahtstern. Die gibt es wohl schon fertig so zu kaufen als Rohling. In der Mitte des Rohlings wurde erstmal ein Stück Bouillondraht - wahlweise in Silber, Gold oder Bronze - angebracht, indem man immer über die gegenüberliegenden Winkel zweimal den Draht wickelte, das ganze je nach Drahtlänge 2-3 mal im Kreis herum. Dann entsteht im Mittelpunkt so ein glitzeriger Knubbel, was bei den Sternen ganz hübsch aussieht.
Anschließend stellt man sich seine Perlenauswahl zusammen. Am besten einigt man sich vorher mit sich selbst über eine bestimmte Farbgebung. Dann fängt man an, die Perlen aufzufädeln, und zwar auf jeden 2. Strahl. Jeweils nachdem man einen Strahl aufgefädelt hat, sollte man das ca. 0,75 cm lange Ende gleich im rechten Winkel mit einer Flachzange nach hinten biegen, damit die Perlen nicht mehr abrutschen können. Kurz gesagt: im ersten Durchgang fädelt man im jeweils gleichen Muster Strahl 1, 3, 5 und 7. Im zweiten Durchgang fädelt man jeweils gleich Strahl 2, 4, 6 und 8. Nach jedem Strahl das Umbiegen des Drahtes nicht vergessen!
Wenn alles aufgefädelt wird, dann dreht man aus dem abgebogenen Ende des jeweiligen Strahles eine kleine runde Öse, was ein bißchen Übung erfordert und das entsprechende Werkzeug, nämlich eine Rundzange.
Entweder ist der Stern dann als einfacher Stern bereits fertig und man bindet an einer Öse noch einen Aufhänger ran oder man macht 2 identische Sterne und verhakt sie zum Schluß über die Ösen miteinander. So habe ich es gemacht. Damit der Stern dann noch plastischer rauskommt, habe ich beide Sterne etwas gebogen, so dass sie insgesamt bauchig wirken. Zum Schluß noch ein schönes, breites Organzaband ran und das Ganze an die Balkontür gehängt. Das wirkt meiner Meinung nach doch ganz edel und glitzerig.
So ein Stern ist auch ein nettes Mitbringsel im Advent und ist wirklich innerhalb kurzer Zeit gebastelt.
Heute woll'n wir Kekse backen
Also, wir wollten Kekse backen, ganz spontan und ohne dass ich dafür großartig etwas eingekauft hätte. Mehl hatte ich da, Salz hatte ich auch genügend, Wasser sowieso und ein bißchen Öl auch. Also haben wir einen Salzteig angerührt aus
300 g Mehl
300 g Salz
200 ml Wasser
1 TL Öl
Das war eine etwas ungeschmeidige Angelegenheit. Da ich das zum ersten Mal gemacht habe, wollte ich auch nicht groß experimentieren. Aber irgendwie muss da ein bißchen mehr Flüssigkeit oder Öl rein, damit der Teig etwas elastischer wird. So war er ziemlich bröselig. Aber egal, wir haben immer kleinere Flächen mit dem Wellholz flachgewalzt und dann mit Ausstechern weihnachtliche Motive ausgestanzt. Sternschnuppen, Elche, Schneemänner und ganz viele Herzen.
Die ganzen Salzkekse auf das Backblech befördern, überall ein Loch reinstanzen, damit man sie aufhängen kann. Das Loch habe ich mit einem Trinkhalm reingestanzt. Der Ofen wird auf 180 ° C vorgeheizt und wenn das Blech voll ist, dann ab damit in den Ofen und 20 Minuten backen - auf mittlerer Schiene.
Ofen abschalten - Mittagsschlaf einbauen. Zumindest haben wir das so gemacht. Danach ging es dann weiter und wir haben die Teile bemalt. Ganz einfach mit Wasserfarben, dabei aber möglichst wenig Wasser und möglichst viel Farbe verwenden, damit das Ganze schön deckend wird. Und man sollte nach Möglichkeit die einzelnen Farbschichten trocknen lassen, bevor man ein weiteres Motiv drauf pinselt. Sonst hat man ruckzuck einen weichen Keks vor sich...
Nachdem die Teile bemalt und getrocknet waren, haben wir mit Geschenkband noch Aufhänger durchgefädelt und morgen werde ich die Weihnachtskekse an die Gardinenstange hängen. Vielleicht kommen sie aber auch an den Weihnachtsbaum, ich weiß es noch nicht genau.
Auf jeden Fall sehen sie hübsch aus, das Kind war beschäftigt, die Mutter auch, diese Art Baumschmuck ist leicht herzustellen, sehr günstig was die Zutaten betrifft und vor allem: Bis Weihnachten isst einem keiner diese Kekse weg!!!
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