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Dienstag, 9. Dezember 2014

Geschenke aus der Küche hübsch verpackt - Weihnachtsbloggerei 2014 #28

Wir möchten ja keine Panik verbreiten, aber mal ganz so unter uns: Heute ist schon der 9. Dezember und in wenigen Tagen ist Heiligabend, um genau zu sein ist morgen in zwei Wochen der ganze Zauber schon so gut wie gelaufen. Da wird man um diese Uhrzeit die letzten Einkäufe tätigen, bevor die Läden für eine gefühlte Ewigkeit schließen und dann geht das große Warten los. Nicht auf Godot, sondern aufs Christkind. Oder auf den Weihnachtsmann, je nachdem... vielleicht auch auf den Göttergatten, der nur mal eben in den Wald wollte um noch ein Tännchen zu schlagen.

Geschenke sind ja doch auch immer gerne gesehen am Heiligen Abend, auch wenn man sich im Kreise der Familie, insbesondere unter Erwachsenen jährlich aufs Neue verspricht, sich dieses Jahr aber wirklich nichts zu schenken. Aber so eine Kleinigkeit kann ja nicht schaden und wenn es keinen Staub ansetzt und innerhalb kurzer Zeit verzehrt werden kann - umso besser!



Mein "alter ego" - nein, das ist nicht mein Ehegatte - hat zu diesem Thema einen Gastbeitrag verfasst, der sich allerdings eher um das Verzieren von Geschenken aus der Küche dreht und weniger darum, was denn der Inhalt von diesen gefüllten Gläsern ist. Wir dürfen vorstellen: Salvia von Liebstöckelschuh vom Blog Liebstöckelschuh als heutige Gastautorin in der Weihnachtsbloggerei.

Gastbeitrag für Die Weihnachtsbloggerei von Liebstöckelschuh


Fotos: Salvia von Liebstöckelschuh

Weihnachten! Dieses Wort löst bei manchen ja immer schon so ein leicht flaues Gefühl in der Magengegend aus, je nachdem wie sie zu diesem Fest der Liebe und des Kaufrauschs stehen. Die einen bekommen dieses flaue Gefühl, weil sie am liebsten über Weihnachten die Flucht ergreifen und fernab von jeglichem Vorweihnachtsrummel lieber die Stille auf einer Segelyacht in der Karibik genießen und die anderen bekommen das Magengrimmen, weil sie immer noch nicht mit allen Vorbereitungen fertig sind und sich so langsam eine leichte Panik breitmacht. Wir kümmern uns heute um die letzteren, also diejenigen, die noch keinen Schimmer haben, was sie denn verschenken könnten und wie sie's dann auch noch schön verpacken.

Entweder ihr kocht jetzt selbst noch etwas ein, das sich verschenken lässt...


Am zweiten Advent war ich mit Frollein Tochter bei einem Einkoch-Kurs, wie man hier nachlesen kann. Da haben wir zwei schöne winterliche Brotaufstriche eingekocht, eingeglast und anschließend geschenkfein dekoriert. Auf Rezepte möchte ich hier gar nicht groß eingehen, da hat jeder seine eigenen Quellen oder kann sich passendes aus dem Netz oder aus Kochbüchern suchen. Mir geht es jetzt mehr darum, wie man Eingekochtes hübsch präsentiert, so dass man es nicht nur in den Vorratsschrank stellen, sondern auch verschenken kann. Früher kamen ja über die Marmeladenglasdeckel immer so hübsche karierte Tüchlein oder auch geblümte, die dann noch mit einem Schmuckband festgezurrt wurden.

Heute bekommt man für die Einmachgläser mit TwistOff-Deckel bereits ansehnliche Schmuckdeckel, die je nachdem in rot-weiß, grün-weiß oder blau-weiß kariert schon eine Zier sind oder man nimmt unifarbene Deckel, die sich dann noch mit selbstgestalteten Etiketten gestalten lassen.

Etiketten lassen sich entweder mit einem Etikettenstanzer ausstanzen, den es in gut sortierten Bastelshops gibt. Idealerweise nimmt man hierfür etwas stärkeres Papier, am besten diese Bastel- oder Zeichenkartons, die es in verschiedenen Farben gibt. Die Klassiker für Weihnachten sind (gebrochenes) Weiß, Rot und Grün, aber auch beispielsweise mit Hellblau oder Hellgrün kann man schöne Geschenkanhänger basteln. Ausstanzen, eventuell noch mit Glitzerzeug in Herz- oder Sternform bekleben, Faden oder Bändel durchziehen und um das Geschenk oder um das Marmeladenglanz binden. Je nach Glasform ist es sinnvoll, das Band direkt unterhalb des Deckels zu führen oder eventuell mit etwas farblich passendem Siegellack zu fixieren.

...oder ihr schaut in eurem Vorratsschrank, ob ihr von den diesjährigen Marmeladen etwas weitergeben möchtet. Und wenn alle Stricke reißen sollten, dann könnt ihr immer noch etwas Leckeres kaufen, zum Beispiel bei www.dielandfrau.com


Das Glas selbst lässt sich auch mit Etiketten bekleben. Wer kann und hat, der kann sich direkt selbst gestaltete Etiketten auf einen Bogen Selbstklebeetiketten drucken lassen, die es in allen möglichen Größen gibt. Wer nicht so geübt darin ist, der bedruckt ein normales weißes Papier und schneidet sich die Etiketten nach Bedarf aus, um sie dann mit einem entsprechenden Papierleim auf die Gläser zu kleben.

Geschickterweise beschriftet man die Etiketten, bevor man sie aufklebt. Sonst kann es nämlich passieren, dass man sich im Eifer des Gefechts doch noch verschreibt oder die lange Marmeladenbezeichnung doch nicht ganz drauf passt. Dann darf man das Etikett wieder rückstandslos entfernen, über Los gehen und nochmal von vorne anfangen.

Beim verzieren der Gläser haben wir uns so richtig ausgetobt - wie unschwer zu erkennen ist.
Aber ich finde, zu Weihnachten darf es ruhig ein wenig üppiger und gerne auch etwas kitschiger sein.


Echte Cracks machen sich die Etiketten selbst, aber es ist auch möglich, sich aus der riesigen Auswahl an "free printables" im Netz zu bedienen, natürlich nur für den privaten Gebrauch soweit nicht anders angegeben. Ich habe mal die Suchmaschine angeworfen und eine unglaubliche Auswahl an Vorlagen für Geschenkanhänger und Aufkleber in weihnachtlichem Design gefunden. Schaut mal hier, da dürfte wirklich für jeden Stil und Geschmack etwas dabei sein.

Wenn ihr jetzt mehrere Gläser eurer selbstgemachten Konserven an ein und denselben Adressaten verschenkt, dann bietet es sich natürlich an, diese gebündelt in einer hübschen Geschenkschachtel oder gut gepolstert in einem schönen Körbchen zu platzieren. Die Behälter füllen wir statt mit Maismehlchips oder Luftpolsterfolie lieber mit schöner Holzwolle, die es mittlerweile auch farbig gibt oder wir nehmen etwas Heu vom Karnickel bevor es im Kaninchenstall war. Natürlich geht auch schneeweise Füllwatte, um dem ganzen einen Touch von "White Christmas" zu geben. Oder euch fällt bestimmt auch noch ein gutes Polstermaterial ein, das die Gläser davor schützt auf dem Transportweg zu zerbrechen.

Einzelne Gläser als Geschenk würde ich lediglich noch mit einer Transparentfolie umhüllen oder vielleicht in eine Butterbrottüte stellen, die man oben hübsch zubändeln kann. Dann heißt es jetzt nur noch entweder schnell etwas Einkochen oder im Keller schauen, welche von den diesjährigen Marmeladen so lecker geworden sind, dass man sie mit seinen Lieben teilen möchte!

Verschenken oder selbst verzehren, das ist hier die Frage! Vielleicht an die Personen verschenken, bei denen man dann getrost mitessen darf, zum Beispiel Oma, Opa, Onkel oder Tante!? Das wäre doch ganz im Sinne von zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, oder!? Am besten gleich am Heiligabend darauf drängen, dass noch eine Verkostung durchgeführt wird, damit man auf Nummer Sicher geht. Nicht dass der Beschenkte dann einfach mit den geschlossenen Gläsern verschwindet und erst wieder Leute zu sich einlädt, wenn das leckere Zeug schon längst verspeist wurde...

Morgen geht es dann weiter mit dem nächsten Beitrag im Rahmen der Weihnachtsbloggerei 2014. Übrigens freuen sich alle Beteiligten, wenn ihr kommentiert, teilt und liked was das Zeug hält. Dann sehen wir auch, dass uns're Arbeit euch Freude bereitet! Und das motiviert uns ungemein und hält uns bei der wortwörtlichen Stange...

 


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Kommentare:

  1. Hmm, ich habe noch nie Marmelade selbst gemacht (Schande über mich)! Aber das schaut extrem gut aus. Und Pestos liebe ich auch total

    www.thefashionfraction.com

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  2. Super Idee mit der selbstgemachten Marmelade! :) Ich finde die Verzierung besonders schwer (ich werde mich aber mal dran versuchen)

    Persönliche Weihnachtsgeschenke für Mama, Papa, Freundin und Freund

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  3. Ich mag sowas ja total, also zum einen selbst gemacht und zum anderen dann noch optisch aufgehübscht. Sehr klasse.

    LG Romy

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  4. Geschenke aus der Küche sind immer gut .... da fällt mir ein das ich noch Glühweinmarmelade machen wollte :-D
    GLG Silke

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Sabine von der Weihnachtsbloggerei