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Donnerstag, 22. Dezember 2011

Noch eine Weihnachtspäckchengeschichte

Traditionell gehört bei uns seit ein paar Jahren der Kalender für das kommende Jahr zum festen Bestandteil der Weihnachtsgeschenke für die Familie. Schließlich habe ich seit ein paar Jahren ein hübsches Motiv, das jeden Jahreskalender ziert und doch immer wieder anders aussieht.

Also habe ich auch dieses Jahr wieder eine Miniserie Kalender in Auftrag gegeben. Habe ich sie in den Anfangszeiten noch von Hand und am Abend vor Heiligabend mit dem heimischen Drucker, Kalenderrohling und Klebstoff gemacht, so nehme ich mittlerweile eines der vielen Angebote von Fotodienstleistern in Anspruch. Ist nicht so charmant, sieht dafür aber professioneller aus.

Nach meiner Hochrechnung hätte das Päckchen mit den Kalendern in der Weihnachtswoche so ziemlich pünktlich ankommen müssen. Freitags bekam ich auch die Nachricht, dass die Ware unterwegs sei. Also saß ich jetzt mehr oder weniger auf Kohlen und wartete sehnsüchtigst auf die Sendung.

Dank moderner Informtionstechnologie und der Möglichkeit Produktionsabläufe und Sendungen per Fernzugriff zu verfolgen, habe ich heute dann mal beim Hersteller in den virtuellen Innereien gewühlt und geschaut, was eigentlich meine Bestellung so macht. Nach mehreren Anläufen und mehrfacher Eingabe der Sendungsnummer beim Logistikdienstleister DHL las ich dann den Hinweis, das Päckchen sei gestern abend zugestellt worden. Prima, dachte ich, und warum habe ich keine Benachrichtigung darüber im Briefkasten gehabt? Immerhin stand dort, dass es bei einem Nachbarn abgegeben wurde. Jetzt habe ich nur ziemlich viele Nachbarn.

Also rief ich bei der angegebenen 0180er Nummer an und plauderte ein wenig mit dem freundlichen Sprachcomputer weiblicher Bauart. Nach ein paar Antworten meinerseits im Stile von "ja" - "zwei" - "null" - "Empfänger" hörte ich dann in feinstem Gerätesprech, dass mein Päckchen bei Frau XY abgegeben worden sei. Toll! Wie das alles heute funktioniert! Nur, was hätte ich gemacht, wenn ich eine Person ohne Internetzugang oder ohne die Routine im Umgang mit diesen Medien gewesen wäre und der Postbote mein Päckchen bei Nachbarn abgegeben und mich nicht per Zettel benachrichtigt hätte? Dann hätte ich an Weihnachten schön blöd aus der Wäsche geschaut ohne Geschenke für meine Lieben...

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Sabine von der Weihnachtsbloggerei