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Samstag, 12. Dezember 2009

Vorweihnachtliche Abenteuer auf dem Schienenstrang


Heute morgen habe ich mich kurzerhand doch noch dazu entschlossen mit Töchterlein auf große Weihnachtsmarktrundreise zu gehen. Wichtig waren dabei nur 2 Dinge, nämlich erstens die Fahrt mit dem historischen Dampfzug "Feuriger Elias" und zweitens der Besuch des Ludwigsburger Weihnachtsmarktes. Den Esslinger kannten wir ja jetzt schon.

Also begaben wir uns heute morgen per S-Bahn nach Esslingen, wo wir dann auch schon auf einem anderen Gleis die schnaufende und dampfende Lok entdeckten. Flugs das Gleis gewechselt und bei einem historisch verkleideten Schaffner eine noch historischere Fahrkarte gelöst. Nix mit Computerausdruck, sondern noch schön von Hand mit Kugelschreiber die richtigen Kästchen angekreuzt - fast wie Lottospielen.

Ich kann mich ja noch an solche Schaffner erinnern, aber meine Tochter hat das dann doch ziemlich unbeeindruckt gelassen. Tja, die Jugend...

Dann haben wir den Zug erstmal von außen bewundert, uns die Dampflok angeschaut und was gab es für einen Kommentar vom Kind? "Mama, der stinkt ja. Außerdem brennen mir davon die Augen!" Mit beidem hatte sie zwar recht, mir ging es ja auch nicht anders, aber wenigstens hätte sie ja die Schönheit dieses schwarz-roten Stahlmonstrums bemerken können.

Als es ans Einsteigen ging, warfen wir noch einen kurzen Blick ins "Bordrestaurant", welches mit alten Wirtshaustischchen und Stühlen ausgestattet war. Gegen den Willen meiner Tochter zog ich es dann aber doch vor, in der "Holzklasse" zu sitzen. Sehr gemütliche, ergonomisch geformte Holzbänke in schlichtem Design. Glücklicherweise war der Zug nicht überfüllt. Ich hatte mit mehr Leuten gerechnet.



Irgendwann zuckelten wir dann mit ca. 30 km/h los gen Ludwigsburg. Nach ca. 30 min waren wir dann dort. Um die Fahrtzeit etwas zu verkürzen kam noch der Nikolaus vorbei und verteilte Äpfel und Schokonikoläuse an die Kinder, anschließend ein Trupp Souvenirverkäufer, die Tassen, Kalender und Bücher zum Thema Dampflok anboten und auch eine Horde Glühwein- und Punschverkäuferinnen trabte durch den Waggon.

Meiner Tochter schien die Fahrt zu gefallen, erst kurz vor Ende ging es los mit der Fragerei "Wann sind wir dahaaaa?"

Kurz nach zwölf waren wir dann auch in Ludwigsburg und begaben uns dann vom Bahnhof aus in Richtung Weihnachtsmarkt. Wie es dort war? Das steht hier.

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Sabine von der Weihnachtsbloggerei